Allgemeine Berichte | 05.04.2022

Bürgerverein Werthhoven 1972 e.V.

„Pössemer Nektarbar“

Ca. 50 Tütchen Saatgut mit verschiedenen Mischungen wurden ausgegeben.  Foto: Bürgerverein Werthhoven

Werthhoven. Zu kalt, zu warm, zu sonnig, zu schattig? Man weiß es nicht! Auf jeden Fall fand der Ansturm auf das Saatgut „Pössemer Nektarbar“ in diesem Jahr nicht so statt, wie gedacht.

Auch zur Pflanzen-Tauschbörse brachten nur sehr wenige Interessenten ein paar Exemplare mit. So bleiben noch genug Samen für das nächste Jahr. Trotzdem hat es Spaß gemacht. Verena und Alwin haben ca. 50 Tütchen Saatgut mit verschiedenen Mischungen ausgegeben und Gisela hat einen zünftigen Apfelpunsch gekocht. So haben alle die kalte Witterung gut überstanden.

Zusammen mit den Landwirten, werden auch dieses Jahr, zusätzlich zu den Mindestforderungen, ca. 2500m² Blühstreifen in Feld und Flur angelegt. Die Blühflächen auf den landwirtschaftlichen Flächen werden aber auch nicht ausdehnt, denn der Ukraine Krieg setzt eigene Schwerpunkte. Der Bürgerverein und die Werthhovener Landwirte bejahen die Auffassung, dass in dieser besonderen Situation landwirtschaftliche Flächen zu allererst der Erzeugung von qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln dienen müssen. Auf den sehr fruchtbaren Böden, verbunden mit besten klimatischen Verhältnissen, muss hier die Biodiversität einmal ins 2te Glied zurücktreten.

Nicht nur über dieses Thema, sondern auch über die Möglichkeiten der Biodiversität im eigenen Garten wurde lebhaft diskutiert. „Der unaufgeräumte Garten“, dieser Slogan sagt eigentlich alles über einen natürlichen Garten aus. Platz für Wildbienen, Menschen, Vögel und alles was kreucht und fliegt ist hier vorhanden.

Die Saatanleitung für die „Pössemer Nektarbar“ kann auf www.werthhoven.de eingesehen und runtergeladen werden.

Ca. 50 Tütchen Saatgut mit verschiedenen Mischungen wurden ausgegeben. Foto: Bürgerverein Werthhoven

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