Allgemeine Berichte | 25.04.2018

Aus dem Polizeibericht

Polizei warnt erneut vor Telefonbetrügern

Bonn. Am gestrigen Tag versuchten Telefonbetrüger erneut an die Ersparnisse von Bürgerinnen und Bürgern in Bonn und der Region zu gelangen. Dabei gaben sich die Betrüger in mehreren Fällen mit dem Schwerpunkt in Swisttal als falsche Polizeibeamte aus. Dies nimmt die Polizei Bonn zum Anlass um erneut auf diese Maschen aufmerksam zu machen und die Bürgerinnen und Bürger zu warnen. Bei den Anrufen gab sich jeweils ein Unbekannter als Polizist aus und erzählte den Angerufenen, sie würden auf einer Liste mit zukünftigen Einbruchszielen stehen. Diese Liste sei angeblich bei einem Verdächtigen gefunden worden. Im Anschluss daran verlangte der angebliche Beamte gezielte Auskünfte über die Vermögensverhältnisse der Betroffenen. Die Betroffenen Bürger reagierten in allen Fällen genau richtig und erteilten den Betrügern keinerlei Informationen zu familiären oder finanziellen Verhältnissen oder zu Wertgegenständen in ihrer Wohnung. Neben der Ausgabe als vermeintlicher Polizeibeamter, versuchten es Betrüger in der Vergangenheit auch immer wieder mit dem sogenannten „Enkeltrick“ oder als angebliche Angestellte eines Wasserversorgers an die Ersparnisse potentieller Opfer heranzukommen (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/3862757). Für die meisten Telefonbetrüger gilt: Sie sind geschickte Anrufer. Oft sprechen sie ruhig und freundlich, in akzentfreiem Deutsch, sind höflich, seriös - und hartnäckig. Sie zielen auf ältere Personen ab und unter den Opfern sind mehr Frauen als Männer. Da die Ermittlung der Betrüger sehr schwierig ist, setzt die Polizei vor allem auf Prävention. Sprechen Sie mit Bekannten und Familienangehörigen, die zur Zielgruppe der Betrüger gehören, und warnen Sie sie vor den verschiedenen Strategien der Betrüger. Sollten Sie selbst betroffen sein, achten Sie darauf, keine persönlichen Informationen über finanzielle oder familiäre Verhältnisse herauszugeben. Lassen Sie nur von der Hausverwaltung angekündigte oder selbst bestellte Handwerker ins Haus. Überprüfen Sie Dienstausweise genau oder vergewissern Sie sich durch eine Abfrage bei der jeweiligen Behörde über die Rechtmäßigkeit des Besuches. Beenden Sie sonderbare Telefonate und verständigen Sie in allen Fällen die Polizei unter 110. Und falls die Betrüger doch erfolgreich waren, besteht kein Grund zur Scham. Man sollte sich sofort bei der Polizei melden und mit anderen darüber reden. Nur so kann den Tätern das Handwerk gelegt werden. Weitere Tipps unter: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

Pressemitteilung der Polizei

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