Allgemeine Berichte | 17.08.2026, 13:33 Uhr

Großfeuerwerk zum 75jährigen Bestehen

Trotz Trockenheit und Waldbrandgefahr startete Junggesellenclub das Event „Wied in Flammen“

5000 Besucher hellauf begeistert: In Waldbreitbach waren 90 Feuerwehrleute in Bereitschaft

Trotz Trockenheit und Waldbrandgefahr startete Junggesellenclub das Event „Wied in Flammen“
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Waldbreitbach. Ist ein Großfeuerwerk bei dieser Waldbrandgefahr und Trockenheit zu verantworten? Das fragten sich viele Bürger vor dem 75jährigen Bestehen von „Wied in Flammen“ in Waldbreitbach.

„Ja“ war die Antwort der Veranstalter, der Junggesellenclub Gemütlichkeit, und den Verantwortlichen der Feuerwehr, der Verbandsgemeindeverwaltung und dem Kreis Neuwied.

Und Recht hatten sie mit ihrer Einschätzung, denn außer einem prächtigen Feuerwerk und etwa 5000 hellauf begeisterten Besucher passierte nichts. Feuerwehrleute, die vor dem Waldbreitbacher Gerätehaus mehr als 3 Stunden saßen erklärten gegenüber Blick aktuell: „Wir haben uns nicht bewegt, also kein Einsatz.“

Warum gab es wie vor Jahren mal keine Lasershow? „Die kam nicht gut an“, meinte der leitende Feuerwerker der Firma Nico und weiter: „wir machen eine Feuerwerkshow mit Licht und Musik und die Raketen fliegen höchstens 100 Meter hoch.“

Das sah gefühlt völlig anders aus, denn sehr hoch über Waldbreitbach gab es bunten Feuerregen und -figuren und –Kaskaden. Da bei Wied in Flammen nahezu kein Wind wehte, war die Gefahr, dass Reste des Feuerwerks im Wald Richtung Over landeten sehr gering.

„Das Feuerwerk findet direkt über der Wied statt, daher ist der Wald kaum gefährdet. Wir haben Waldbrandstufe 3, die höchste ist 5“, erklärte vorab gegenüber Blick aktuell Peter Schäfer, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Rengsdorf/Waldbreitbach.

Die Feuerwehr war an verschiedenen Stellen mit insgesamt über 90 Kräften im Standby-Einsatz. So an der Feuerwerk-Abschussstelle und der Straße nach Over. Hier stand ein Kunststoffbecken mit 5000 Litern Löschwasser aus der Wied. „Wenn wir das nicht brauchen leiten wir das Wasser zurück in die Wied“, versicherte der Feuerwehr-Abschnittsleiter.

Aber nicht nur die Feuerwehr stand bereit, sondern auch Polizei, DRK und DLRG, um im Notfall schnell eingreifen zu müssen. Das war aber nicht notwendig, obwohl die Wied-Wiese knallvoll war. Einige hatten Decken ausgebreitet, um das Feuerwerk liegend besser zu sehen.

Bevor das losging unterhielt auf der in die Wied gebauten Bühne die Band „Night Spot Live“ u.a. mit moderner Rockmusik. Die Feuerwerksshow begann mit einem roten Feuerregen auf die Wied, der dann in helle Fontänen mündete. 20 Minuten dauerte das tolle Jubiläums-Event (75 Jahre „Wied in Flammen“) aus Musik, Licht und Feuer und beeindruckte die Besucher.

Viele gingen dann zur Kirmes, sie dauerte 5 Tage, auf den Marktplatz, um sich u.a. auf Auto-Scooter, Schmetterlingsbahn und an zahlreichen Buden zu vergnügen.

Vor dem Festzelt, dessen Eingang aus unerfindlichen Gründen eine geraume Zeit gesperrt war, bildete sich eine Menschentraube, um später die Band „Lift off“ zu erleben.

Nach dem traditionellem „Kirmesbegräbnis“ am Kirmesmontag setzte eine tolle Tribute-Show im Festzelt das rockige Ende des gesamten Events. –hep-

Trotz Trockenheit und Waldbrandgefahr startete Junggesellenclub das Event „Wied in Flammen“

Hellauf begeistert vom Jubiläumsfeuerwerk waren rund 5.000 Besucher

Hellauf begeistert vom Jubiläumsfeuerwerk waren rund 5.000 Besucher Foto: hep

Mitglieder des Junggesellenvereins kassierten an diesem Abend den Eintritt.

Mitglieder des Junggesellenvereins kassierten an diesem Abend den Eintritt. Foto: hep

Ganz in Rot getaucht wurde die Veranstaltung zum Auftakt des Feuerwerks.

Ganz in Rot getaucht wurde die Veranstaltung zum Auftakt des Feuerwerks. Foto: hep

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