Meckenheimer Stadtmuseum lud zum 14. Gastmahl
Polnische Geschichte, polnische Gerichte
Meckenheim. Polen und Deutschland verbindet eine lange und wechselvolle, teils traumatische Geschichte, heute jedoch eine gute Nachbarschaft und Freundschaft. Um diese zu feiern, hatte der Verein Meckenheimer Stadtmuseum und Kulturforum zum polnischen Gastmahl ins Restaurant La Campana geladen. Zu den traditionellen Speisen und Getränken gab es auch eine große Portion historisches Wissen, Anekdoten und Musik.
Für einen Abend wurde das italienische Restaurant an der Hauptstraße polnisch – von der Tischdeko bis zur Speisenfolge: Rote-Bete-Suppe, Pierogi, Rinderroulade mit Klößen und das Kompott aus Trockenfrüchten wurden – auch von denjenigen unter den Gästen, die aus Polen stammten – als gelungen und typisch gelobt. Zwischen den Gängen berichtete Vereinsvorsitzender Dieter Ohm aus der Geschichte, ausgehend von der polnischen Königin Richeza, deren Familie im 11. Jahrhundert auf der Tomburg residierte. Brigitte Kuchta, Doris Ohm, Rolf Engelhardt und Ariane Stech erzählten Geschichten rund um polnische Gerichte, Traditionen und Feste. Lukasz Wolski spielte polnische Lieder auf dem Akkordeon und sang dazu, was ihm viel Beifall einbrachte. Das Gastmahl war bereits das 14., zu dem das Meckenheimer Stadtmuseum eingeladen hat. Die Reihe wird fortgesetzt.
