Allgemeine Berichte | 07.04.2017

Qualität der Kita St. Elisabeth wird stetig weiterentwickelt und überprüft

Positive Bilanz zum Qualitätsmanagement

Kita St. Elisabeth in St. Sebastian geht weitere erfolgreiche Schritte im Qualitätsprozess

Die Kita St. Elisabeth. Privat

St. Sebastian. In der Kita St. Elisabeth wird qualitativ hochwertige Arbeit für die Kinder und Familien engmaschig geprüft und weiterentwickelt. Bereits mit dem Start des Jahres 2017 wurden in der gemeinsamen Qualitätskonferenz des Teams mit dem Betriebsträger, der katholischen KiTa gGmbH Koblenz, die Zielsetzungen des vergangenen Jahres geprüft und ausgewertet. Wichtige Ergebnisse dieser beiden intensiven Tage zeigten sich in der Bestätigung der vorhandenen Leitsätze der Einrichtung, der intensiven Auseinandersetzung mit dem vorhandenen Beobachtungssystem und dem vorhandenen Eingewöhnungskonzept. Auf die verschiedenen Übergänge in der Kita und der Übergang zur Grundschule mit der jeweiligen Beteiligung der Eltern fiel ein besonderes Augenmerk. Außerdem erstellte das Team ein Auditprogramm für das komplette Jahr mit dem Ziel, alle sieben Qualitätsbereiche in dem laufenden Jahr einmal intern zu auditieren.

Erste Prüfungen bereits abgeschlossen

Bereits positiv geprüft wurden drei der sieben zu prüfenden Bereiche: Der erste Qualitätsbereich „Kinder“ mit dem ganz besonderen Blick auf das gemeinsame „Bild vom Kind“ wurde im aktualisierten Prozess, der als verbindliche Arbeitsanweisung für alle Kolleginnen gilt, festgehalten. Außerdem bildete dieser Prozess die Grundlage für die gemeinsame jährliche Konferenz mit der Grundschule, um das Konzept der Einrichtung vorzustellen und um pädagogische Haltungen, die hinter den Zielsetzungen stehen, zu verdeutlichen. Auch dieser gemeinsame Nachmittag mit den Lehrern aus dem Ort wurde von allen Beteiligten als sehr wertvoll bewertet. Für die Eltern wurden die Ergebnisse ganz praktisch greifbar und verständlich gemacht, indem eine ganz einfache Matschspielszene auf einem Spaziergang mitgeschnitten und mit entsprechenden pädagogischen Erklärungen und Haltungen in der Kita präsentiert wurde.

Zusammenarbeit mit der Pfarrei und dem Betriebsträger

Der Qualitätsbereich zur Zusammenarbeit mit der Pfarrei und der Pfarreiengemeinschaft sollte im Auditprozess folgen: An einem Teamnachmittag luden sich die pädagogischen Mitarbeiter Michael Erbar, den Gemeindereferenten der Pfarreiengemeinschaft und gleichzeitig der pastorale Begleiter der Kita, ein, um mit ihm gemeinsam zu prüfen, ob die Einrichtung den gesetzten Standards des Bistums Trier auch in diesem Bereich gerecht wird. Als besonders positiv ausgebildete Aspekte wurden die regelmäßigen Kleinkindergottesdienste und die verschiedenen Projektwochen in der Kita hervorgehoben. Zur Verbesserung möchte das Team einige dieser guten Prozesse verschriftlichen, damit zum Beispiel auch neue Mitarbeiter schnell einen Zugang zu diesem konzeptionellen Schwerpunkt finden können.

Es folgte der Qualitätsbereich zur Zusammenarbeit mit dem Betriebsträger, der in einer weiteren Teamsitzung gemeinsam mit Nicole Tomczak, der Gesamtleitung der Gesamteinrichtung Weißenthurm, geprüft und weiterentwickelt wurde. Anforderungen zur Zusammenarbeit mit dem Träger, Aufgaben des Trägers, Führungsmodelle und Leitungsaufgaben der Standortleitung wurden hier bewertet und nach Verbesserungspotenzialen gesucht. Als herausragend wurden in diesem Audit die regelmäßig, mindestens einmal jährlich, stattfindenden Mitarbeitergespräche, sowohl zwischen Mitarbeiter und Standortleitung, als auch zwischen Standortleitung und Gesamtleitung, beschrieben. Diese Gespräche finden mit ausreichendem Zeitfenster und in guter Atmosphäre statt. Sie dienen zur Zielvereinbarung, Weiterentwicklung, Fortbildungsplanung und gegebenenfalls Konfliktklärung für die einzelnen Mitarbeiter. Weiterentwicklung hat die Einrichtung mit dem Schritt, eine Kollegin für die Mitarbeitervertretung zu stellen, ins Auge gefasst. Außerdem möchten die Standortleitung und die Gesamtleitung nochmals gemeinsam auf klare Verantwortlichkeiten der unterschiedlichen Trägerebenen, Bau-, Betriebs- und Gewährsträger, blicken und diese klarer für die Mitarbeiter definieren.

Weitere Audits folgen

Für das laufende Jahr werden weitere Audits zu den Bereichen „Mitarbeiter“, „Verbindung von Leben und Glauben“, „Qualitätsentwicklung und -sicherung“ und „Zusammenarbeit mit den Eltern“, folgen. Zu Letzterem ist im Sommer eine große Teamfortbildung mit fachlichem Input eines Referenten geplant, um den Blick zu weiten. Das Team blickt derzeit absolut positiv auf das gefundene Qualitätsmanagementsystem, das stetig und auch im Alltag permanent weiterentwickelt wird. Für die direkte Arbeit am Kind bedeutet es, dass das Handeln und die Haltungen der Mitarbeiter im täglichen Miteinander reflektiert werden und sich so an vielen Stellen eine Verbesserung der pädagogischen Arbeit zeigt. Offenheit, sowohl miteinander im Team, als auch in der Zusammenarbeit mit den Eltern, dem Träger, der Pfarrei und mit den vielen weiteren Netzwerkpartnern, bestätigen das gut etablierte Qualitätsmanagement-System. Es steckt viel Arbeit dahinter, die sich lohnt und langsam Früchte im Kitaalltag trägt.

Pressemitteilung

KiTa St. Elisabeth, St. Sebastian

Die Kita St. Elisabeth.Foto: Privat

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