Allgemeine Berichte | 20.07.2018

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz informiert

Positive Entwicklung der Abfallmengen

Weniger Restabfall - mehr Bio- und Papiermüll

Kreis Mayen-Koblenz. Seit der Umstellung des Abfallwirtschaftssystems haben sich die Abfallmengen deutlich verändert: Beim Restmüll sank die Gesamtmenge von über 40.300 auf 22.600 Tonnen pro Jahr in 2017. Inzwischen fallen nur noch rund 102 Kilo pro Einwohner und Jahr an. Mayen-Koblenz liegt damit landesweit in den Top fünf. Beim vorherigen Abfallwirtschaftssystem sah das noch anders aus: Es fielen pro Kopf 194 Kilogramm Restmüll im Jahr an. Damit lag Mayen-Koblenz landesweit auf einem der hinteren Plätze.

Die Kreislaufwirtschaft weist darauf hin, dass trotz der Reduzierung des Restmülls, die Restmülltonnen immer noch zu häufig zur Abfuhr bereitgestellt werden, obwohl sie nur halb voll sind. Der 120-Liter-Behälter wurde in den vergangenen zwei Jahren bei 13 möglichen Leerungen durchschnittlich fast 9-mal rausgestellt, der 240-Liter-Behälter rund 10-mal.

Im Gegenzug zur Reduzierung des Restmülls sind die Mengen beim Bio- und Papierabfall gestiegen. Durch sauberes Trennen wurden 2017 mehr als 23.000 Tonnen Biomüll abgefahren – 10.000 Tonnen mehr als 2015. Die Gesamtmenge des Papierabfalls stieg nach der Systemumstellung um 3.000 Tonnen auf insgesamt rund 18.300 Tonnen im Jahr.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

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