Allgemeine Berichte | 10.09.2021, 14:59 Uhr

Lions Club Rhein-Wied

Preisgeld für Facharbeiten zum Thema „Konrad Adenauer“

V.l.n.r.: Dr. Corinna Franz (Geschäftsführerin der Stiftung Bundeskanzler Adenauer Haus), Bärbel Schülzchen (LC Rhein-Wied), Rehab Meawad, Ingeborg Mende (Vizepräsidentin LC Rhein-Wied), Ana Werner, Antona Breil, Konrad Adenauer, Hellmuth Buhr (Vors. Förderverein LC Rhein-Wied).Foto: privat
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Rhöndorf. Am vergangenen Donnerstag wurde in einer kleinen Zeremonie im Garten des Adenauerhauses in Rhöndorf der 11. Konrad-Adenauer-Schülerpreis verliehen.

Den ersten Preis, der mit 250 Euro dotiert ist, erhielt Ana Werner vom Beethoven-Gymnasium in Bonn für ihre Arbeit mit dem Titel „Konrad Adenauers erster Staatsbesuch in den Vereinigten Staaten und die Auswirkungen auf die Wiedererlangung der deutschen Souveränität“.

Rehab Meawad vom Nicolaus-Cusanus-Gymnasium in Bonn befasste sich in ihrer Arbeit mit der Aussage Adenauers aus dem Jahr 1954 „´Die Einheit Europas ist heute eine Notwendigkeit für uns alle´- die Bedeutung Konrad Adenauers für die europäische Integration“ und erhielt ein Preisgeld in Höhe von 150 Euro.

Das Thema der drittplatzierten Antona Breil vom Martinus-Gymnasium in Linz lautet „Die Entstehung des Grundgesetzes: Wie groß war der Einfluss von Konrad Adenauer?“ Sie erhielt aus der Hand des Kanzler-Enkels Konrad Adenauer ein Preisgeld in Höhe von 100 Euro.

„Vor gut 10 Jahren trat der Lions Club Rhein-Wied mit dem Vorschlag an uns heran, unsere Jugendarbeit unterstützen zu wollen. Damit wurde dann erstmals der Konrad-Adenauer-Schülerpreis ausgelobt, der mittlerweile eine echte Erfolgsgeschichte ist“, berichtet die Geschäftsführerin der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Corinna Franz. Es sei in jedem Jahr spannend zu sehen, mit welchen Aspekten des Lebens und Wirkens Adenauers sich die Schülerinnen und Schüler auseinandersetzen. „Neben den klassischen Fächern wie Politik und Geschichte können wir uns aber auch vorstellen, dass Arbeiten in Fächern wie Religion oder Kunst im Kontext mit dem Leben Adenauers geschrieben werden“, so Corinna Franz.

Der Vorsitzende des Fördervereins des LC Rhein-Wied, Hellmuth Buhr, sicherte auch für die kommenden Jahre die Unterstützung des Clubs zu: „Es ist unserem Club ein ganz besonders wichtiges Anliegen, auch junge Menschen auf ihrem Lebensweg bzw. in ihrer Ausbildung zu fördern und zu unterstützen.“ Für die Vizepräsidentin des Lions Clubs, Ingeborg Mende, ist bemerkenswert, dass in diesem Jahr zwei junge Frauen ausgezeichnet wurden, von denen die eine erst vor einigen Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland eingewandert ist bzw. die andere über muslimische Wurzeln verfügt. „Dass diese beiden Preisträgerinnen sich so intensiv mit dem Wirken Bundeskanzler Adenauers befasst haben, ist die Form der europäischen Integration, wie sie sich Konrad Adenauer sicher vorgestellt hat“, so Ingeborg Mende.

V.l.n.r.: Dr. Corinna Franz (Geschäftsführerin der Stiftung Bundeskanzler Adenauer Haus), Bärbel Schülzchen (LC Rhein-Wied), Rehab Meawad, Ingeborg Mende (Vizepräsidentin LC Rhein-Wied), Ana Werner, Antona Breil, Konrad Adenauer, Hellmuth Buhr (Vors. Förderverein LC Rhein-Wied).Foto: privat

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