Neue Wegepaten des Kreises nahmen an umfangreicher Schulung teil
Premium-Spazierwanderwege
Damit die neuen Traumpfädchen top in Schuss bleiben
Kreis Mayen-Koblenz. Damit erstklassige Wanderwege top in Schuss bleiben, müssen sie von geschulten Wegepaten regelmäßig überprüft und „gewartet“ werden. Nur wenige Wochen sind die vier neuen Traumpfädchen in Boos, Löf, Polch und Spay alt. Doch schon früh setzen Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) und die zuständigen Kommunen auf Nachhaltigkeit, um die hohe Qualität dieser Premium-Spazierwanderwege zu gewährleisten. Auf Einladung der REMET fand jetzt am Traumpfädchen Eifelturmpfad in Boos eine Schulung mit den Wanderexperten Dr. Ulrike Poller und Dr. Wolfgang Todt statt – mit Theorieteil und praktischem Teil auf dem Traumpfädchen. Vier künftige Traumpfädchen-Wegepaten nahmen teil.
Knapp eine Stunde waren die Wegepaten auf dem Eifelturmpfad Boos bereits unterwegs und hatten gemeinsam mit den Wanderexperten ausführlich die gesetzten Markierungen, die Wegweiser, den Zustand des Mobiliars und ganz allgemein den Wegezustand begutachtet. Der abwechslungsreiche Premium-Spazierwanderweg führte gerade an einem Waldstück vorbei. An einer Buche machte Wolfgang Todt Halt und zückte eine Drahtbürste, um ein wenig Moos von der glatten Rinde zu entfernen. „Das reicht“, sagte er zufrieden. Gleich soll hier von einem der Wegepaten übungsweise eine Sprühmarkierung mit dem Traumpfädchen-Logo angebracht werden – ein sogenanntes Beruhigungszeichen, das den Wanderern signalisiert, dass sie noch auf dem richtigen Weg sind.
Wanderer sollen glücklich sein
„Wir wollen glückliche Wanderer“, hatte Ulrike Poller den künftigen Traumpfädchen-Wegepaten zuvor in der theoretischen Schulung ans Herz gelegt. Schließlich sind die Wanderer darauf angewiesen, dass die Tour mit ordentlicher Richtungsvorgabe und Markierung ausgestattet ist. „Markierungsfehler dürfen wir uns nicht erlauben.“ Dafür legten Todt und Poller dann Hand an, befestigten mit Klett- und Klebeband an der ausgewählten Buche eine Schablone, während Alexander Wilhelm aus Spay schon mal die Spraydose mit der weißen Farbe für den Spiegel, also den Untergrund des Logos, schüttelte Sicher sprühte der Wegepate die Farbe auf, die dann erst mal einige Minuten trocknen musste. Dann wurde eine weitere Schablone aufgebracht, die Wegepatin Anja Glomb sorgfältig mit dem markanten Traumpfädchen-Blau aussprühte. Für die vier künftigen Wegepaten stand einige Stunden zuvor im Gasthof „Zur Quelle“ beim zweistündigen Theorieteil viel Lernstoff auf dem Stundenplan, so die Markierungsrichtlinien des Deutschen Wanderinstituts und wichtige Auszüge aus dem Wanderwegeleitpfaden Rheinland-Pfalz. „Die Markierung muss auf Sicht angebracht sein“, unterstrich Ulrike Poller ein wesentliches Kriterium, „und das in gleicher Sorgfalt für beide Richtungen.“ Kritische Stellen für den Wanderer sind natürlich Wegkreuzungen und Einmündungen. Hier muss nicht nur der Wegeverlauf mindestens durch ein Zeichen klar erkennbar sein und gegebenenfalls durch einen exakt gesetzten Richtungspfeil ergänzt werden. Enorm wichtig ist hier auch die Beruhigungsmarkierung, also das Bestätigungszeichen. Dieses ist gleich nach der Kreuzung oder Einmündung in Sichtweite für den Wanderer anzubringen.
„Ein gewundener Pfad“, führte Poller aus, „muss dichter markiert werden als ein gerades Wegstück.“ Für breite Wege bedeutet dies, dass alle 200 Meter ein Beruhigungszeichen ausreichend ist. Doch die Markierung hat nicht nur fehlerfrei, lückenlos und eindeutig zu sein, sondern auch naturverträglich. So gelten gesprühte Farbmarkierungen zwar als baumschonend. Bei der Vorbereitung dazu, erfuhren die Traumpfädchen-Wegepaten, dürfen aber keinesfalls die saftführenden Schichten verletzt werden. Hier müssen die Wegepaten Vorsicht walten lassen, denn bei grobrindigen Bäumen ist ein entsprechendes Glätten der zu besprühenden Fläche mit einem Ziehwerkzeug unabdingbar.
Viel Lernstoff auf dem Plan
Die Schulungsteilnehmer lernten viel an diesem Vormittag. Sie erfuhren unter anderem Genaueres über die weiteren Markierungsarten, Plaketten und Aufkleber und wo diese anzubringen beziehungsweise nicht anzubringen sind. Sie erfuhren, wofür sie zuvor eine Genehmigung einholen müssen. Und sie bekamen per anschaulichem Bildmaterial vermittelt, warum beim Nageln von Markierungsschildchen an einen Baum ausreichend „Spiel“ bleiben müsse: „Der Baum frisst die sonst.“ Mit anderen Worten: Sie würden mit der Zeit einwachsen.
Neben dem grundlegenden Thema „Markierung“ standen für die Wegepaten auch die wichtigen Bereiche Freischneidearbeiten, Infrastruktur, Sperrung von Wegabschnitten und der Wegezustand auf dem Programm. Es ist wichtig für sie, zu wissen, wann Handlungsbedarf angesagt ist, wo sie selbst handeln dürfen und sollen und wann sie die Kommune zu informieren haben. Poller und Todt weihten die Schulungsteilnehmer auch noch in ein virtuelles Infrastruktur-Kataster ein, in welches die Wegepaten nach jeder Begehung etwaige Mängel einzutragen haben. So ist für ständige Qualitätskontrolle gesorgt. Im Anschluss an die Veranstaltung überreichte Michael Schwippert von der REMET den Wegepaten neben ihren Schulungszertifikaten auch ihr zukünftiges Arbeitsmaterial: Markierungstäfelchen, Nägel und Schrauben, Aufkleber, sowie weiße und blaue Sprühfarbe.
Pressemitteilung
Rhein-Mosel-Eifel-Touristik
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