Allgemeine Berichte | 16.11.2018, 16:08 Uhr

Arbeitskreis Schülerbeförderung der Schulelternbeiräte

Problematik bei der Schulbeförderung

Kreis Ahrweiler. Im Zuge der immensen Probleme bei der Schülerbeförderung, seit Beginn des neuen Schuljahres, fand kürzlich ein mehrstündiges und konstruktives Gespräch des neu gegründeten Arbeitskreises der Schulelternbeiräte der Ahrweiler Schulen mit Vertretern der Kreisverwaltung und der VRM in den Räumen der IGS Remagen statt.

Im Vorfeld erhielt der VRM, über deren Geschäftsführer Herr Pauly Auswertungen und Problemschilderungen zur Schülerbeförderung, die vom Arbeitskreis gesammelt und gebündelt wurden. Die Hauptprobleme lagen hauptsächlich in der Qualität der Ausführung der Schülerbeförderung.

Herr Pauly erläuterte, dass inzwischen mehrere Gespräche mit den ausführenden Unternehmen geführt und die Unternehmen mittlerweile auch im 6-stelligen Bereich sanktioniert wurden.

Es wurden darüber hinaus Busfahrer nachgeschult sowie auch technische Probleme des rechnergesteuerten Betriebssystems in den Bussen geprüft. Diese seinen nun abgestellt. Er gehe nun davon aus, dass der Busverkehr weitestgehend reibungslos ablaufe.

Lediglich bei den Linien 827 und 854 gebe es noch Schwierigkeiten, die aber ebenso in einem Gespräch mit den Busunternehmen geklärt werden sollten, welches nun stattgefunden hat.

Bezüglich des Fahrplanes bat Herr Pauly, bei Unsicherheiten die digitalen Medien, beispielsweise die VRM-App zu nutzen, die auf dem jeweils neuesten Stand die empfohlenen Busverbindungen aufzeige. Anpassungsmöglichkeiten von Abfahrtszeiten bezüglich mehrerer Buslinien, welche von den Schulen moniert wurden (Busse nach der 5. Stunde) würden ebenso geprüft werden, und wo eine Verbesserung möglich sei, mittelfristig umgesetzt. Hier wurde zugesagt, eine schriftliche Stellungnahme an die betreffenden Schulleitungen nach Abschluss der Prüfung zukommen zu lassen.

Für den Fall, dass es trotz dieser Maßnahmen weiterhin gehäuft Probleme bei der Schülerbeförderung gebe, baten die Vertreter von Kreisverwaltung und VRM um sofortige Unterrichtung. Hier wird der Arbeitskreis sich weitere Gespräche mit den Verantwortlichen vorbehalten.

Eine weitere Problematik, welche nicht mit dem neuen Fahrplan zusammenhängt und schon länger bekannt sei, sei der Platzmangel an den Bushaltestellen vor einigen Schulen, hier seien insbesondere das Schulzentrum Bachem mit der Erich-Kästner Realschule plus sowie der Freiherr von Boeselager Realschule plus, das PJG, die Janusz-Korcak-Schule in Sinzig und die Schulen des Calvarienberges genannt. Hier kommt es regelmäßig zu Gefahrensituation durch die Anzahl der Schüler an den Haltestellen, Busse in zweiter Reihe und den vielen Elterntaxen, die mittlerweile lieber ihre Kinder privat abholen.

Es ist dringend erforderlich, hier möglichst schnell neue Lösungen zu finden, und Baumaßnahmen zu beschließen um der gefährlichen Situation an den Haltestellen und deren Umkreis zu begegnen. Nachdem nun wieder etwas Zeit nach den Herbstferien vergangen ist, fragen die Mitglieder des Arbeitskreises in ihren Elternschaften nochmals nach, wie die getroffenen Maßnahmen der Verantwortlichen greifen.

Es stellt sich bereits jetzt heraus, dass sich die Probleme in der Qualität der Beförderung zwar etwas verbessert haben, jedoch in ihrer jetzigen Häufigkeit immer noch Grund zum Unmut sehr vieler Eltern sind und das Thema noch nicht zu einem Abschluss gefunden hat.

Pressemitteilung

des Schulelternbeirats der IGS

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