„BREISIG.live“ will Jahnhalle aus dem Dornröschenschlaf kitzeln
Programm startet mit „Grobschnitt“ und Markus Maria Profitlich
Bad Breisig. Wenn SPD-Urgestein Rolf Henzgen zum Pressegespräch einlädt, geht es normalerweise um Politik. Nicht aber am letzten Freitagnachmittag, als sich die Macher des vor drei Monaten gegründeten und bereits vom Finanzamt als gemeinnützig eingestuften Vereins „BREISIG.live e. V.“ auf der Terrasse des Hotels Rheinischer Hof am Bad Breisiger Rheinufer einfanden. Dabei ging es dem Sprecherteam Rolf Henzgen, Rüdiger Kowalsky, Robert Czapla sowie Michael Koch darum, ihr Konzept vorzustellen, mit dem der Quellenstadt über live-Auftritte und Veranstaltungen eine gute zusätzliche Portion Kultur eingehaucht werden soll. Dass dies nicht immer leise vonstatten gehen wird, zeigt, dass einer der Schwerpunkte auf dem Sektor „Rock“ liegt. Und damit kommen wir auch schon zum Ursprung der Idee, die in den gemeinsamen Konzert-Wurzeln von Rolf Henzgen und Rüdiger Kowalsky als Veranstalter und der deutschen Rockformation „Grobschnitt“ mit ihren legendären Auftritten in der guten alten Jahnhalle zu finden ist.
„Grobschnitt“ hat in den Jahren 1975 bis 1989 sage und schreibe sieben Mal die Jahnhalle gerockt und den BREISIG.live-Machern kürzlich einen achten Auftritt zugesagt. Das aufgrund der immer noch bestehenden freundschaftlichen Bande. „Angefangen hat es eigentlich so“, resümiert Rüdiger Kowalsky in gemütlicher Runde unter dem Sonnenschirm, „dass ich zu den Mitgliedern von Grobschnitt den ersten Kontakt hatte, als diese an der Tankstelle der Bad Breisiger Autowerkstatt Berlin, bei der ich damals als Lehrjunge arbeitete, nach dem Weg zur Jahnhalle fragten. Navis kannte man ja damals noch nicht“.
„Die Jahnhalle wurde anfangs noch als Geheimtipp gehandelt“, erinnert sich der damalige Veranstalter Henzgen, „wurde dann aber durch Rock-Abende und später auch Kabarett-Auftritte schnell und weit über die Region hinaus bekannt. Man kann sagen, die Jahnhalle wurde zum Mekka der Rock- und Kabarettszene“. Sogar BAP trat in der Kultstätte auf. Kurzum, Rolf Henzgen und Rüdiger Kowalsky telefonierten wegen der Idee, die Fäden von damals wieder aufzugreifen und beschlossen, das Projekt gemeinsam anzupacken. Es folgten zahlreiche Gespräche mit ehemaligen und neuen Kontakten, Ideen und Konzepte wurden entwickelt und schließlich am 12. März 2021 BREISIG.live mit bereits 24 Mitgliedern gegründet. Heute verfügt der Verein über 36 Mitglieder und einen achtköpfigen Vorstand. Ob weitere Mitglieder gewünscht werden, beantworten die „Kultur-Macher“ wie aus einem Munde mit einem klaren Ja, und ab 1. Juli werde es auch ein entsprechendes Kontaktformular dafür auf der Internetseite geben (www.breisig.live).
Ein erklärtes Ziel des Vereins ist es, der Jahnhalle neues Leben einzuhauchen und deren Existenz auf möglichst lange Zeit fördern, aber auch andere Veranstaltungsorte wie die Sängerhalle oder die jetzt wieder aktiven Römer Thermen könnten in die Live-Aktivitäten einbezogen werden. Ziel sei es zudem, Gaststätten, Wirte, Vereine und alle zu unterstützen, die Kultur bieten. Sponsoren habe man natürlich im Rücken, heißt es weiter, man wolle sie hier und heute aber noch nicht vorstellen und sie würden sehr bald in Erscheinung treten. Und wann geht es konkret los mit dem breit gefächerten Programm mit Rock, Comedy, Kabarett, Figurentheater für Kinder, Kinder-/Familienfesten und Vorstellabenden für Künstler jeder Art? Am 20. November stehen mit „Gobschnitt“ und am 11. Dezember Markus Maria Profitlich als erste Bonbons auf dem Programmzettel. Der Vorverkauf startet am 1. Juli über Ticket Regional (Infos unter www.ticket-regional.de/breisig-live) und einen eigenen Ticket Shop (www.ticketing.breisig.live). Beim Aufbau dieses vereinseigenen Ticket-Shops hat Vereins-Webmaster Michael Koch viel Freizeit geopfert, loben Robert Czapla, Rüdiger Kowalsky und Rolf Henzgen. KMI
Der Spitzname „Kulturbaracke“ soll Programm werden: Die von vielen Breisigern heißgeliebte Jahnhalle.
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