Allgemeine Berichte | 07.05.2013

Projektwoche „Frühling“ an der GGS Rheinbach

Projektwoche und Frühlingsfest

Tolle Exponate zeugten von der Kreativität der kleinen und großen Künstler

Die Kinder beteiligten sich mit Feuereifer an den einzelnen kreativen Aktivitäten. Privat

Rheinbach. Schüler, Lehrer, Eltern und Kooperationspartner starteten mit der Projektwoche „Frühling“ und dem Frühlingsfest als krönenden Abschluss in den Mai.

Tolle Dinge wurden von den Schülern angefertigt

Die Klassen beschäftigten sich mit den unterschiedlichsten Themen und Aspekten dieser Jahreszeit. In allen Räumen der Schule produzierten die Schüler beeindruckend viele Gegenstände, die während des Festes zum Verkauf angeboten werden sollen. So stellte die Klasse 1a (Frau Beulmann) frühlingshafte Gegenstände her, die aus Flüssigbeton gegossen wurden und später mit Abtönfarben verziert wurden, ebenso wie bemalte Papiersetzstecker für Blumentöpfe. Große Begeisterung war sowohl bei den Kindern als auch bei den mithelfenden Eltern zu spüren.

„Der Frühling zeigt sich überall“

Dieses war das Motto der Klasse 1b (Frau Thomi). Schon zwei Wochen vorher wurden verschiedene Kräuterpflanzen ausgesät und beim Wachsen beobachtet. Die Marienkäferklasse hat ihrem Namen getreu Steine als Marienkäfer bemalt, Holzanhänger verziert und Windräder gebastelt. Durch die Themen Wachstum und Windkraft begeben sich die Schüler auf den Weg zu kleinen Prima(r)forschern. Die Veränderung von Pflanzen im Frühling, das Säen von Kräutersamen und das Bepflanzen von selbstbemalten Blumentöpfen bildete den Projektschwerpunkt der Klasse 1c (Frau van Tonder). Die Klasse 2a (Herr Bürvenich) trug im Werkraum schwere Geschütze auf. Unmengen von Beton wurden vorbereitet, um Blattabdrücke großer Stauden in Sand gebetet in Beton zu verewigen. Die Exponate bieten Durchmesser von 30 bis 40 Zentimeter. Ferner haben die Kinder mit unterstützender Elternhilfe Blumentöpfe bemalt und verziert. Bunt und fröhlich wie der Frühling sollten Stofftaschen, Tischsets und Portemonnaies von der Klasse 2b (Frau Hicking) bemalt werden. Gute Laune verbreiten die Bilder von James Rizzi, Keith Haring, Ottmar Alt und Kadinsky. Die Kinder entschieden sich für ein Motiv dieser Künstler oder schufen eigene Ideen. Jeder Rohling wurde individuell bemalt und somit zum Unikat. Gegen Ende der Projektwoche entwarfen die Kinder Avenidas zum Thema Frühling und steckten jeweils eines der Gedichte dann als kleine Frühlingsüberraschung in die Stofftaschen.

Bastelarbeiten mit unterschiedlichen Materialien

Die Klasse 2c (Herr Kaiser) bemalte und verzierte Holzschutzengel und beschäftigte sich mit der Papierserviettentechnik. Bilderrahmen, Teelichtgläser, Blumentöpfe und Lesezeichen wurden so geschmückt und verziert. Aufwendig waren die Leinwandmalereien mit Acrylfarben, denn je vier Leinwandrahmen gehören zu einem Bildpuzzle. Die Spiegelachsenerfahrung aus dem Mathematikunterricht wurde genutzt, um ein Motiv, zum Beispiel der Schmetterling, in vier symmetrische Teile zu gliedern. Aber die Klasse 3a (Frau Kröll) stellte auch bemalte Gipsherzen als Fotohalter her. Rund um das Papier hieß es in der Klasse 3b (Herr Brackmann). Im handwerklich aufwendigen Verfahren wurde Papier geschöpft und zu blumenverzierten Postkarten verarbeitet. Ferner wurden Papierblumen aus Naturhölzern und Krepppapier gebastelt.

Eine Waldexkursion diente der Materialbeschaffung von Naturhölzern. Der gemeinsame Aufbau einer Papierproduktionsstrecke im Klassenraum diente der Verdeutlichung des Verfahrens der Papierherstellung. Frühlingshafte Motive wurden von den Schülern der Klasse 3c (Frau Lintker) ausgewählt, um Moosgummistecker für Blumentöpfe herzustellen. Mit Ausdauer und kreativem Geschick bemalten und verzierten die Drittklässler auch kleine Dosen. Die Klasse 3d (Frau Fehrmann, Frau Münz) stellten das Material Wolle in den Mittelpunkt. Schlüsselanhänger wurden gehäkelt, Filzblumen wurden in aufwendigen Verfahren gefilzt (Nassfilz). Die Schüler wurden zum bewussten Einsatz von Farbe über die Farbenlehre informiert. Wind, Wind, Wind hieß es vier Projekttage lang in der Klasse 4a (Frau Detzer).

Eine ungeheure Fülle an großen und kleinen Windrädern aus farbigem Papier, gebrauchten Materialien wie Schnellheftern, Heftumschlägen, Plastikfolien sowie unterschiedliche Windspiele wurden hergestellt. Diverse Systeme und Materialien zum Bau eines Windrades wurden diskutiert und ausprobiert. Verkaufsorientiert stellten die Viertklässler der Klasse 4b (Frau Glaeske) beklebte Dekoherzen und Bilderrahmen her. Ferner bastelten sie Schmetterlinge und Frühlingsblumen als Fensterschmuck. Viel Geduld und Fleiß zeigten die Schüler der Klasse 4c (Frau Limbeck) bei der Produktion von Pomponmarienkäfern aus Wolle, Filz und Pfeifenreinigern als Fühlern.

Sie bastelten auch Krepppapierblumen und bemalten weiße Fliesen mit Frühlingsmotiven. Teelichtgläser bemalte die Klasse 4d (Frau Herzog) mit leuchtenden Acrylfarben. Nach der Idee „Löffelhalter für den Frühling“ verzierten die Kinder Holzkochlöffel mit Filzstoff als Stiefmütterchen. Als Highlight befand sich am Donnerstagmorgen ein geschmückter Maibaum im Klassenraum.

Beeindruckend waren die Anstrengung und die Ausdauer aller Beteiligten bei den unterschiedlichsten Aktivitäten während der Projektwoche. Jeder einzelne konnte sich nach seinem Vermögen und mit seinem Können in die Geschehnisse einbringen. Dies wurde auch bei den Proben für die musikalischen Darbietungen und das Musical sichtbar.

Die Kinder beteiligten sich mit Feuereifer an den einzelnen kreativen Aktivitäten. Foto: Privat

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