Allgemeine Berichte | 15.03.2017

150 Menschen beteiligen sich an Demo der Ortsgruppe „Sturm im Wald“ der VG Adenau

Protest gegen Windräder an der Hohen Acht

Keine Windkraft im Wald forderten die 150 Teilnehmer des Protestes. SES

Hohe Acht. 150 Teilnehmer waren dem Aufruf der Ortsgruppe „Sturm im Wald“ der Verbandsgemeinde Adenau zum Demonstrationsmarsch zur Hohen Acht gefolgt. Mit Transparenten und Plakaten mit der Aufschrift „Keine Windkraft im Wald“, machten die Teilnehmer auf die Gefährdung der Landschaft und der Natur- und Erholungsräumen aufmerksam, beim geplanten Bau von Windkraftanlagen durch die Gemeinde Herschbroich. Die Windkraftgegner auch eine stattliche Anzahl aus der VG Vulkaneifel, wiesen darauf hin, dass im Auftrag der Gemeinde Herschbroich die Projektierer JUWI und EEGON insgesamt 8 Anlagen rund um die Hohe Acht planen.“Dafür müssen aber riesige Flächen abgeholzt und Zuwegungen für die Anlagen gebaut werden, damit wird die Landschaft mit ihren bedeutsamen Natur- und Erholungsräumen nachhaltig verschandelt und zerstört“, gaben die Windkraftgegner zu bedenken. Weiterhin wurden die finanziellen Versprechungen in Augenschein genommen. Der ehemalige Stadtbürgermeister von Adenau Bernd Schiffarth machte folgende Rechnung auf: “Zieht man von den versprochenen Einnahmen die Verluste durch geminderte Jagdpachteinnahmen, Flächen und Holzernteverluste, Rückgang des Fremdenverkehrs und vieles andere ab, so bleibt es für die Betroffenen sehr oft nur ein „Nullsummenspiel“ bei dauerhaft verunstalteter Landschaft.“ Zum Abschluss zog Mitorganisator Dirk Wenigmann ein Resümee. „Unsere Heimat zu opfern um unsichere Windkraft Pachteinnahmen einzusacken ist keine saubere und nachhaltige Umweltpolitik“.

SES

Der Bau von Windkraftanlagen ist für viele Bürger eine Entstellung der Natur.

Der Bau von Windkraftanlagen ist für viele Bürger eine Entstellung der Natur. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM

„Keine Windkraft in unserem schönen Eifelwald“ forderten die Demonstranten.privat

„Keine Windkraft in unserem schönen Eifelwald“ forderten die Demonstranten. Foto: privat

Am Demonstrationsmarsch nahmen auch Familien mit ihren Kindern teil.

Am Demonstrationsmarsch nahmen auch Familien mit ihren Kindern teil. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM

Bis zum Turm zogen die Windkraftgegner.

Bis zum Turm zogen die Windkraftgegner. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM

Keine Windkraft im Wald forderten die 150 Teilnehmer des Protestes. Fotos: SES Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM

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Kommentare
15.03.201719:23 Uhr
Uwe Klasen

Nur so geht es, Widerstand! Diese unsoziale und tiertötende (Vögel und Fledermäuse) Art der Stromerzeugung kann nicht zu einer stabilen Stromversorgung beitragen! Lediglich die erzwungene Förderung nach dem EEG lässt diese Anlagen einen gewissen finanziellen Gewinn erwirtschaften. Die Bevölkerung profitiert davon in keiner Art und Weise! Die Stromkosten steigen beständig (fast die höchsten in Europa!), die Landschaft wird zugebaut und Wälder gerodet. Der Naturschutz wird dafür beinahe komplett außer Acht gelassen! Eine Menschen- und Tierverachtende Politik wird da betrieben!

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