Eine Reise durch die Zeit: Open-Air Literaturkonzert in Urbar“
Proust unter freiem Himmel
Literatur und Musik im Einklang
Urbar. Das berühmte Werk „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ von Marcel Proust gilt als eines der längsten Bücher der Welt. Mit mehr als 5000 Seiten ist es ein gewaltiges literarisches Unterfangen. Aber trotz seiner enormen Länge ist es weit entfernt davon, langweilig zu sein. Proust porträtiert mit scharfem Auge die kleinen und großen Makel der Menschen um ihn herum, mit einer außergewöhnlichen sprachlichen Raffinesse und einem gehörigen Schuss Humor. Besonders seine Landschaftsbeschreibungen sind legendär.
Eine besondere Gelegenheit, sich diesem literarischen Mammutwerk zu nähern, bietet das Open-Air Literaturkonzert bei der Stommel Stiftung in Urbar. Julian Weigend, ein in Berlin lebender Schauspieler, bekannt aus „Tatort“ und „In aller Freundschaft“, wird ausgewählte Passagen vortragen.
Musikalisch begleitet wird die Lesung von Clémence De Forceville (Violine), Anna Fedorova (Klavier) und Benedict Kloeckner (Cello), die Werke von Maurice Ravel, Claude Debussy, César Franck, Gabriel Fauré und Mel Bonis darbieten werden. Die Aufführung wird durch stimmungsvolle Beleuchtungseffekte zusätzlich untermalt.
Das Event findet statt am Freitag, dem 21. Juli um 21 Uhr auf dem Platz vor der Stommel Stiftung in Urbar, Bornstraße 23.
BA
Clémence De Forceville. Copyright: Astrid di Crollalanza Foto: Astrid di Crollalanza
Julian Weigend. Quelle: Stommel Stiftung
Benedict Kloeckner. Foto: Marco Borggreve
