Allgemeine Berichte | 18.06.2016

Bodelschwinghschule Bendorf-Mülhofen

Puppen machen's richtig vor

Thema Straßenverkehr - Polizeipuppenbühne zu Gast in den drei ersten Schuljahren

Aufmerksam lauschten die Kinder den Ausführungen der Polizei. privat

Bendorf. Die Polizeipuppenbühne Rheinland-Pfalz stattete jüngst den „Minibodelinos“ aus den ersten Schuljahren einen Besuch ab. Die beiden Polizeikommissare Guido Asmuth und Dietrich Viebranz schufen eine sehr angenehme Stuhlkreisatmosphäre, in welcher die Kinder zunächst über Erfahrungen erzählen konnten, die sie im Straßenverkehr gemacht haben. Bei einem Konzentrationsspiel wurde den Kindern verdeutlicht, wie wichtig Achtsamkeit und Aufmerksamkeit im Straßenverkehr sind.

Nach einer kleinen Pause waren dann alle Kinder und Lehrkräfte eingeladen, im umgebauten Bus auf der Zuschauertribüne Platz zu nehmen. Es wurde wie in einem echten Theater fast dunkel, aber mit dem vorher geübten Zauberspruch erstrahlte auf einmal ein Sternenhimmel im Bus, und die Kinder weckten mit lauten Rufen ihre Lieblingsfigur: den Hund „Wuschel“.

Mithilfe einer Mitmachgymnastik im Sitzen trugen die Kinder dazu bei, dass sich der Puppenbühnenvorhang auftat: Max hatte schon ganz toll gelernt, allein in den Kindergarten zu gehen, und zeigte auch allen stolz, wie sicher er die Straße überqueren konnte. Nur ließ er sich dieses Mal von einem zügigen Heimweg ablenken und machte sich dann auch noch ohne Absprache mit den Eltern allein auf den Weg zum Zoo. Die Eltern, Wuschel und die zur Hilfe gerufene Polizei suchten voller Sorge nach dem Kind und mithilfe der aufmerksamen Kindergartenkinder konnte Max dann schnell gefunden werden.

Die grundlegenden Themen: „Niemals irgendwohin gehen, ohne Bescheid zu sagen“ oder „Wie komme ich sicher über die Straße?“, wurden mithilfe der professionellen Puppenspieler von der Polizei den Kindern anschaulich und kindgerecht nahe gebracht. Am Ende gab es von den 60 Erstklässlern einen so heftigen Applaus, dass sogar der Bus anfing zu wackeln.

Übrigens: Vor einigen Jahren stand die Präventionsarbeit der Polizei in Kindergärten und Schulen vor dem Hintergrund der Sparmaßnahmen des Landes kurz vor dem aus. Glücklicherweise wurde nicht für die Schließung der Polizeipuppenbühnen gestimmt, denn an der Sicherheit der Kinder darf wirklich nicht gespart werden. Abschließend ist zu sagen: Wieder eine gelungene Aktion im Rahmen der wichtigen Präventionsarbeit der rheinland-pfälzischen Polizei.

Aufmerksam lauschten die Kinder den Ausführungen der Polizei. Foto: privat

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