Zentraler Baustein im touristischen Angebot des Maifeldes
Radwanderweg wurde aufgewertet
Komplettes Mobiliar ausgetauscht
Mertloch. Um ein einheitliches, gepflegtes Erscheinungsbild des Maifeld-Radwanderwegs zu gewährleisten, ist auf der gesamten Strecke zwischen Münstermaifeld und Ochtendung beziehungsweise zwischen Münstermaifeld und Mayen das komplette Mobiliar ausgetauscht worden. Bei einem Ortstermin in Mertloch machten sich Maximilian Mumm, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld, und Henning Schröder, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH, die das Projekt zu 50 Prozent gefördert hat, ein erstes Bild von den Modernisierungsmaßnahmen. „Viele der alten Bänke waren sehr in die Jahre gekommen“, verdeutlichte Mumm. „Da mussten wir unserem Anspruch ganz einfach gerecht werden, um unser touristisches Highlight vernünftig zu präsentieren. Mit dem Radwanderweg machen wir Lust auf eine vernünftige Freizeitgestaltung, bei den Menschen hier vor Ort und vor allem bei unseren Gästen.“ Die noch gut erhaltenen Bänke sind zentral gesammelt und den Stadt- und Ortsbürgermeistern anschließend zur weiteren Nutzung in den Gemeinden angeboten worden. Beim Abfahren der Strecke wurden die Bankstandorte seitens der Verbandsgemeindeverwaltung erfasst. Ziel der Neuplanung war, möglichst jedem Bürger „seine“ Lieblingsbank zu erhalten. Zudem wurde besonders für die älteren Mitbürger die Bankdichte rund um die Orte relativ hoch angesetzt. An Stellen, die zukünftig einen höheren „Erlebnischarakter“ bekommen, wurden neue, zusätzliche Bänke eingeplant. In einer Sitzung des Sozial-, Sport-, Tourismus- und Kulturausschusses der Verbandsgemeinde Maifeld wurde beschlossen, das Bankmodell „Eifel“ bei der gemeinnützigen Westeifel Werke gGmbH mit Sitz in Gerolstein zu bestellen. Das Modell überzeugte durch sein Preisleistungsverhältnis. Im Rahmen einer Ausschreibung wurde das Aufstellen des neuen Mobiliars an eine ortsansässige Firma vergeben. Die Firma Jakob Stockschläder GmbH & Co. KG in Ochtendung sponserte den kompletten Beton. „Der Radwanderweg ist ein zentraler Baustein in unserem touristischen Angebot“, machte Schröder den Stellenwert der ehemaligen Bahntrasse klar. „Der Faktor Lebensqualität für Anwohner und Gäste ist uns sehr wichtig. Unsere finanzielle Situation ist schwierig, aber unser Sparstrumpf ist gut gefüllt. Es handelt sich hier um Qualitätstourismus, wobei das Engagement der Kommunen vor Ort die Basis ist. Da sind wir gern mit 50.000 Euro dabei.“
Gemeindemitarbeiter Thomas Janko (li.) hat die Umgebung des Radwanderwegs in Mertloch auf Vordermann gebracht. Darüber freut sich auch Ortsbürgermeister Stefan Geisbüsch.
Bei einem Ortstermin in Mertloch machten sie sich ein Bild vom neuen Mobiliar: hinten v.li. der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld Maximilian Mumm, Ralf Stockschläder von der Firma Jasto Baustoffwerke Ochtendung, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH Henning Schröder der Ortsbürgermeister von Mertloch Stefan Geisbüsch sowie vorne v.li. Bauleiter Marc Daub und Ute Hub von der Tourismus-Förderung der Verbandsgemeinde Maifeld.Fotos: SK
