Aus dem Polizeibericht
Räuberische Erpressung
Weißenthurm. Am Freitag, 5. August, gegen 21:35 Uhr wurde der Dienststelle in Andernach ein Raubüberfall gemeldet. Die Tat selbst sei an einem Imbiss in der Brückenstraße geschehen. Hiernach sei der Geschädigte durch zwei ihm unbekannte männliche Personen überfallen und geschlagen worden. Danach hätten die beiden Täter das Geld von ihm verlangt . Der Geschädigte habe sich nicht mehr zu helfen gewusst und somit den beiden Tätern 50 Euro überlassen. Anschließend seien diese in Richtung der Straße „Auf der Stier“ davon gelaufen. Die Täter können folgendermaßen beschrieben werden: beide hatten schwarze Haare, beide trugen eine kurze Hose, ein Täter war bekleidet mit einem schwarzen der andere mit einem blauen Oberteil. Weitere Hinweise liegen nicht vor. Falls Zeugen die Tat beobachtet haben bittet die Polizei darum dass diese sich melden.
Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
Am Samstag, 6. August, gegen 14:47 Uhr, meldete die Rhein-Mosel-Fachklinik, dass ein Patient abgängig sei. Dieser wohne in Weißenthurm und leide an paranoider Schizophrenie. Durch die Polizei wurde die Wohnanschrift aufgesucht, jedoch konnte die gesuchte Person nicht angetroffen werden. Gegen 15:20 Uhr wurde die Person im Rahmen der Fahndung im Bereich der Kirchstraße entdeckt und angesprochen. Die Person ergriff daraufhin die Flucht und lief, ohne auf den fließenden Verkehr zu achten, quer über die Hauptverkehrsstraße in Weißenthurm. Dort wurde er fast von einem Pkw erfasst. Anschließend rannte er durch eine Seitengasse in Richtung Rhein. Die Polizei verfolgte den Flüchtigen zu Fuß sowie mit dem Funkstreifenwagen und konnte ihn schließlich im Bereich der Rheinanlagen stellen. Dort kam während der Fesselung zu einer körperlichen Auseinandersetzung in deren Verlauf der Flüchtige nach den Beamten schlug. Mit einfacher körperlicher Gewalt konnte die Person zuletzt fixiert und gefesselt werden. Anschließend wurde dieser zurück in die Rhein-Mosel-Fachklinik verbracht. Ein Beamter wurde während der Auseinandersetzung leicht verletzt.
Trunkenheitsfahrt auf einem Supermarktparkplatz.
Andernach. Am Sonntag, 7. August, 4:30 Uhr. Während der Streifenfahrt in Andernach auf einem Supermarktparkplatz, in der Nähe einer örtlichen Diskothek fiel den eingesetzten Beamten ein roter Pkw auf welcher ihnen entgegenkam. Als der Fahrer vermutlich den Streifenwagen erkannte stoppte er seine Fahrt und fuhr unmittelbar zurück in Richtung des Supermarktes. Hierbei verlor er vermutlich die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte gegen die Hauswand. Anschließend stieg der Fahrer aus und stellte sich hinter das Fahrzeug. Auf den Vorfall durch die Beamten angesprochen leugnete der Fahrer die Tat. Eine Überprüfung der Fahrereigenschaft ergab, dass dieser unter Alkoholeinfluss stand. Weiterhin konnte ermittelt werden, dass der Fahrer bereit seit Anfang des Jahres nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Diese wird auch so schnell nicht wiedererlangen.
Fest der Tausend Lichter in Andernach
Am Freitag begann in Andernach in den Rheinanlagen das jährliche Fest der Tausend Lichter. Bei schönem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen kam das Fest am Freitag langsam aber mit immer weiter steigenden Besucherzahlen in Schwung. Die Stimmung am Freitagabend kann nur als gut und locker beschrieben werden. Insgesamt kam es zu eher kleineren und ruhigeren Einsätzen. Es gab lediglich eine stark alkoholisierte Person. Diese wurde zusammen mit dem DRK betreut und anschließend zur Ausnüchterung nach Hause gebracht. Eine Kontrolle zusammen mit dem Jugendamt der Stadt Andernach verlief ebenfalls friedlich. Es wurden insgesamt 65 Jugendlich kontrolliert. Hier wurde ein 17 jähriger mit einer Flasche Wodka aufgegriffen sowie ein 16 jähriger gegen 0:30 Uhr nach Hause geschickt. Natürlich wurde der Alkohol sichergestellt. Der Höhepunkt der Veranstaltung war der Samstag mit dem nächtlichen Feuerwerk gegen 23 Uhr. Während des offiziellen Programmablaufs des Veranstalters war die Stimmung bei angenehmem Wetter friedlich. Nach Ende des Musikprogramms kam es außerhalb des Veranstaltungsgeländes zu mehreren Einsätzen mit aggressiven alkoholisierten Gruppen. Mit starken Kräften konnten mit einer Ausnahme weitreichende Folgen aber verhindert werden.
Nochmaliger Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
Nach der friedlich verlaufenden Veranstaltung „Fest der Tausend Lichter“ kam es im Bereich Kirchberg dennoch zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Nachdem zwei junge Männer von der Veranstaltung nach Hause gingen (einer davon stark alkoholisiert) kam es zu einer handfesten körperlichen Auseinandersetzung. Als dies der Polizei mitgeteilt wurde, wurde die Örtlichkeit umgehend mit drei Streifenwagen aufgesucht und versucht die Kontrahenten zu trennen. Hierbei wehrte sich die alkoholisierte Person so stark dass es ihm kurzzeitig gelang einen Arm freizubekommen und nach einem der Beamten zu schlagen. Dieser wurde im Gesicht getroffen und leicht verletzt. Anschließend konnte der renitente Widersacher schließlich doch noch fixiert und zu Boden gebracht werden. Hierbei zog er sich eine erhebliche Schürfwunde im Gesicht zu. Nachdem die Situation geklärt und die Person in den Streifenwagen verbracht wurde, fuhr man diesen ins Krankenhaus nach Andernach. Auch hier zeigte sich der junge Mann von seiner besten Seite und randalierte weiterhin herum. Da eine nächtliche Versorgung im Krankenhaus nicht gewährleitstet werden konnte und auch nicht damit zu rechnen war, dass dieser sich zu Hause ruhig verhalten würde, musste er die Nacht über im Gewahrsam der Polizei in Andernach verbringen.
Pressemeldung der Polizei
