Allgemeine Berichte | 04.07.2018

Vorstand und Aufsichtsrat ziehen auf Generalversammlung positive Jahresbilanz für 2017

„Raiffeisenbank Eifeltor weiter in der Erfolgsspur“

Stärke durch Einbettung in genossenschaftliche FinanzGruppe

(V.l.) Elmar Franzen, Agathe Junglas, Günter Urwer, Johann Josef Junglas und Josef Einig bei der Generalversammlung. Raiffeisenbank Eifeltor eG

Kaisersesch. „Es ist uns in einem schwierigen Marktumfeld gelungen, unsere Position zu festigen und in Teilbereichen weiter auszubauen.“ Diese Aussage von Bankvorstand Elmar Franzen zog sich wie ein roter Faden durch die Ausführungen von Vorstand und Aufsichtsrat auf der Generalversammlung der Raiffeisenbank Eifeltor.

In diesem Jahr tagte die Mitgliederversammlung in der Aula der Pommerbachschule in Kaisersesch. Und wie gewohnt stand die Zusammenkunft unter der Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Günter Urwer aus Binningen. Dabei ging es bei der Erledigung der Tagesordnung darum, die Berichte von Vorstand und Aufsichtsrat zum vergangenen Geschäftsjahr entgegenzunehmen und die nach Satzung und Gesetz notwendigen Beschlüsse zu fassen.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Versammlung stand jedoch der 200. Geburtstag des Gründungsvaters der Raiffeisenbanken, Friedrich Wilhelm Raiffeisen. In einem interessanten Dialog beleuchtete Stefan Pauli gemeinsam mit Friedrich Wilhelm Raiffeisen dessen Leben und seine Beweggründe zur Gründung von Genossenschaften.

Günter Urwer blickte ebenfalls zurück in die Geschickte der Raiffeisenbanken und das Gründungsjahr des ersten Vorgängerinstituts der heutigen Raiffeisenbank Eifeltor. „Insbesondere die Hungersnot 1870 und die Wirren des deutsch-französischen Krieges 1871 veranlasste 33 Männer aus Lutzerath und der direkten Nachbarorte zur Gründung des Spar- und Creditvereins Lutzerath. Unsere Genossenschaft kann also auf eine fast 150-jährige Geschichte zurückblicken und gehört zu ältesten Genossenschaften in Deutschland, die sich auf Friedrich-Wilhelm Raiffeisen berufen,“ führte Urwer zur Geschichte der Raiffeisenbank Eifeltor an.

Nach einem Neuzugang von 313 Mitgliedern im vergangenen Jahr ist die Gesamtzahl der Bankteilhaber auf den neuen Höchststand von 6.320 gestiegen. Dass die Raiffeisenbank Eifeltor als regionale Kreditgenossenschaft nicht auf eine schnelle Gewinnmaximierung aus sei, sondern die Förderung von Mitgliedern und Kunden oberste Priorität habe, stellte Vorstandsmitglied Franzen an den Anfang seines Berichts über die herausfordernden Rahmenbedingungen, denen sich die Bank im vergangenen Geschäftsjahr insbesondere stellen musste.

Dazu gehören vor allen Dingen die anhaltende Niedrigzinsphase und die zunehmende Digitalisierung. Zusätzliche Kraft schöpfe man bei diesen Herausforderungen durch die Einbettung in die Genossenschaftliche FinanzGruppe, betonte Franzen. Sein besonderer Dank galt auch im Namen seines Vorstandskollegen dem motivierten und kompetenten Mitarbeiterteam für die geleistete Arbeit.

Positive Jahresbilanz

Nach den Worten seines Vorstandskollegen Thomas Welter, der anschließend die wichtigsten Kennzahlen der Bilanz vorstellte, hat sich die Raiffeisenbank Eifeltor insgesamt gut im Wettbewerb behauptet: Der Bankvorstand wörtlich: „Wir dürfen mit unserer Entwicklung zufrieden sein.“

Die Bilanzsumme reduzierte sich im abgelaufenen Jahr planmäßig leicht auf 262 Millionen Euro. Der neuerliche Einlagenzuwachs belief sich auf 1,5 Prozent. Danach betragen die Einlagen zum Ende des Geschäftsjahres 213 Millionen Euro. Dabei hielt der Trend zur kurzfristigen Geldanlage angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase weiter an.

Die in der Bilanz eingestellten Kundenkredite stiegen um 2,8 Prozent auf 151 Millionen Euro. Zum Zuwachs beigetragen hätten sowohl die mittelständische Firmenkundschaft wie auch die Privatkunden. Letztere hätten das niedrige Zinsniveau genutzt und vor allem in Bau, Ausbau, Renovierung und energetische Sanierung von Wohnungen und Häusern investiert, verdeutlichte Welter.

Weiter stark engagiert war die Bank auch bei der Vermittlung zinsgünstiger Darlehen der öffentlichen Hand. Welter: „Alles in allem haben wir Darlehen mit einem Volumen von rund 35 Millionen Euro an Investoren aus dem privaten Wohnungsbau, der Landwirtschaft und der gewerblichen Wirtschaft - nahezu ausschließlich in unserem Geschäftsgebiet - vergeben.“ Auch im Bereich von Spenden und Sponsoring war die Raiffeisenbank Eifeltor stark engagiert. Im Jahr 2017 kam eine Gesamtspendensumme in Höhe von rund 50.000 Euro zusammen. Der ausgewiesene Jahresüberschuss liegt bei rund 435.000 Euro.

Einstimmig votierten die Mitglieder für die Feststellung des Jahresabschlusses und die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat. Turnusmäßig anstehende Wahlen zum Aufsichtsrat bestätigten Heike Mais aus Faid, Gerhard Weber aus Kaisersesch und Reiner Weber aus Urmersbach für weitere drei Jahre im Amt. Im Bericht über die gesetzliche Prüfung gab es keinerlei Beanstandungen.

Nach über zwanzigjähriger Tätigkeit im Aufsichtsrat der Raiffeisenbank schieden Josef Einig aus Kaifenheim und Johann Josef Junglas aus Illerich altersbedingt aus. Die ausscheidenden Aufsichtsräte wurden von Günter Urwer gebührend verabschiedet, bevor er die Generalversammlung schloss.

Pressemitteilung

Raiffeisenbank Eifeltor eG

(V.l.) Elmar Franzen, Agathe Junglas, Günter Urwer, Johann Josef Junglas und Josef Einig bei der Generalversammlung. Foto: Raiffeisenbank Eifeltor eG

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