Allgemeine Berichte | 23.06.2023

Veranstaltung bei der kfd Miesenheim: Schockanruf „Enkeltrick“

Rate mal, wer am Telefon ist?

Die Teilnehmer*innen beim Vortrag im Pfarrheim St. Kastor.  Foto: Manni Puth

Miesenheim. Kriminelle, die sich fälschlicherweise als Polizisten ausgeben, rufen Senioren*innen unter einem fingierten Vorwand an, z. B. wegen eines angeblichen schweren Unfalls eines nahen Angehörigen (Schockanruf), um so an das Geld oder Wertsachen der Opfer zu kommen. Die angewandten Betrugstechniken werden dabei immer raffinierter.

Zur Information über diese Gefahren hatte die kfd Frauengemeinschaft Miesenheim im Rahmen des Seniorennachmittags Herrn PHK Ralf Thomas aus dem Beratungszentrum des Polizeipräsidiums Koblenz eingeladen, um Verhaltenshinweise zu erhalten.

In seinem sehr lebhaft und informativ gestalten Vortrags, verdeutlichte der Polizeihauptkommissar u. a. das richtige Erkennen von Polizisten und deren Dienstausweise, bei zivilen Kriminalbeamten den Dienstausweis und die Dienstmarke, dass die Polizei die Bürger niemals auffordern würde, ihnen Geld oder Wertsachen zu übergeben, dass auf keinen Fall eine Kaution bei einem schweren Unfall verlangt würde, sowie dass auch bei einem „Schockanruf“ von angeblichen, schluchzenden Angehörigen einen „kühlen Kopf“ zu bewahren ist und wie sich das Opfer verhalten soll.

Weitere Betrugsmachenschaften seien der „WhatsApp-Betrug und das sogenannte „Shoulder Surfing“, bei dem Fremde einem beim Geldabheben über die Schulter schauen und ablenken, um neben der PIN auch an die Geldkarte zu gelangen.

Von einer weiteren potenziellen Gefahr ist vom „Abgreifen“ der Signale von Funkschlüssel moderner Autos auszugehen, sowie auf die Möglichkeit, dass die NFC-Funktion (Near Field Communication) an Bankkarten zum kontaktlosen Bezahlen auch von Kriminellen mit technischen Geräten missbraucht werden könne.

Trickbetrüger*innen sehen in älteren Menschen leicht zu täuschende Personen, da sie diese für vergesslich, ängstlich und unsicher halten. Viele Kriminelle nutzen auch die Einsamkeit älterer Menschen aus, um sich bei ihnen einzuschleichen.

Die Tricks der Täter*innen sind bei Verbrechen gegen ältere Personen in den meisten Fällen gleich oder zumindest ähnlich. Wenn man darüber Bescheid weiß, wie „diese“ bei solchen Verbrechen meist vorgehen, haben Betrüger*innen meist keine Chance. Mit dem nun gewonnenen Wissen wird es leichter fallen, betrügerische Absichten zu erkennen und sich entsprechend dagegen zu wehren.

Übrigens, wer Opfer eines Verbrechens wurde, sollte eine Anzeige machen und unbedingt mit jemandem über das Erlebte sprechen (z.B. mit Verwandten oder anderen Vertrauenspersonen). Man kann sich auch an Beratungsstellen und Vereine für Opferhilfe wenden.

Die Teilnehmer*innen beim Vortrag im Pfarrheim St. Kastor. Foto: Manni Puth

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