Schießsportverein der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Wershofen lud zu traditionellem Treffen ein
Raus aus dem Berufsalltag, hinein ins Westernleben
Wershofen. Für die Hobbyisten, die neben dem Berufsalltag in die Kleidung von Cowboy, Indianer oder auch Trapper, Süd- und Nordstaatler schlüpfen, gehört das Westerntreffen in Wershofen, ausgerichtet vom Schießsportverein der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Wershofen, seit Jahrzehnten zum festen Programm im Jahresplan. Über all die vielen Jahre sind hier bereits die Kinder und Kindeskinder herangewachsen und leben das Hobby der Wildwestromantik im idyllischen Eifelort Wershofen gemeinsam mit vielen Gleichgesinnten.
Gerade die begeisterten Hobbyisten aus den benachbarten Beneluxländern und hier insbesondere den Niederlanden schlugen nicht nur am Wochenende ihre Tipis, Weißzelte oder Lodges auf, sie waren auch schon beim Flugplatzfest und Feuerwehrfest in Wershofen zu Gast und verbringen hier sogar ihren Urlaub. Da darf es dann auch schon mal der Wohnwagen sein.
Freundschaften im Ort geknüpft
So sind über all die Jahre bereits feste Freundschaften im Ort entstanden, und jeder freut sich, wenn der Schützenverein wieder zum Westerntreffen einlädt. Für die 115 Mitglieder um ihren Vorsitzenden Stephan Lange bedeutet das aber auch, bereits im Vorfeld viel organisatorische Arbeit zu leisten. Hilfe bei der Ausgestaltung der großen Festhalle erhalten sie seit einigen Jahren von der Line-Dance Gruppe aus dem Ort, die am Samstagabend bei Livemusik wieder mit ihrer Country Line-Dance Show begeisterte.
Aber auch die Händler mit ihrer authentischen Ware boten an ihren Ständen vom Indianerschmuck bis zur warmen Felljacke alles an, sodass nicht nur die zahlreichen Besucher gerne stehenblieben, sondern auch so mancher Hobbyist noch fündig wurde. Denn auf das perfekte Aussehen legen die Westernfans, die am Wochenende in eine andere Rolle schlüpfen, großen Wert, und das ganz besonders bei der legendären Westernmodenschau, wo die Jurymitglieder ganz genau hinschauen.
Schießstand für Langwaffen
Aber nicht nur die Kleidung muss in Wershofen stimmen, hier sind es auch die Langwaffen, die auf dem Schießstand mit Schwarzpulver gestopft wurden, um dann mit lautem Knall auf die Scheibe zu feuern. Bei den Langwaffen sind es sieben Bahnen, auf die geschossen werden kann, und da liegt dann mächtig Schwarzpulvergeruch und Pulverdampf in der Luft.
Für die Kurzwaffen gibt es einen eigenen Schießstand, und auch da war das ganze Wochenende über reger Schießbetrieb. Um auf den Schießständen einen sicheren Ablauf zu garantieren, waren die ausgebildeten Vereinsmitglieder im Dauereinsatz. So auch in der Westernküche, wo an allen Tagen das Frühstück mit der gehörigen Portion Rührei mit Speck und Zwiebeln in der Pfanne brutzelte und in großen Portionen auf die Teller kam.
Bei einer traumhaften Wetterlage endete für die meisten am Sonntag das Westerntreffen, und da war dann allgemeines Einpacken und Aufräumen angesagt, um wieder dem normalen Berufsalltag nachzugehen. Aber im nächsten Jahr sehen sich bestimmt alle wieder, wenn die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Wershofen zum traditionellen Westerntreffen einlädt. Für den Schützenverein ist es auch eine Veranstaltung, bei der etwas Geld in die Vereinskasse fließt, und das kommt dann wieder der Vereinsanlage zu Gute, an der immer Unterhaltungsmaßnahmen anstünden, so der Vorsitzende. UM
Am Wochenende leben die Teilnehmer in einer anderen Welt.
Neben Lang- und Kurzwaffen kamen auch Pfeil und Bogen zum Einsatz.
Viele interessierte Besucher hatten den Weg ins Westernlager gefunden.
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