Allgemeine Berichte | 19.09.2018

Schießsportverein der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Wershofen lud zu traditionellem Treffen ein

Raus aus dem Berufsalltag, hinein ins Westernleben

Fachsimpeln unter Westernfans.-UM-

Wershofen. Für die Hobbyisten, die neben dem Berufsalltag in die Kleidung von Cowboy, Indianer oder auch Trapper, Süd- und Nordstaatler schlüpfen, gehört das Westerntreffen in Wershofen, ausgerichtet vom Schießsportverein der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Wershofen, seit Jahrzehnten zum festen Programm im Jahresplan. Über all die vielen Jahre sind hier bereits die Kinder und Kindeskinder herangewachsen und leben das Hobby der Wildwestromantik im idyllischen Eifelort Wershofen gemeinsam mit vielen Gleichgesinnten.

Gerade die begeisterten Hobbyisten aus den benachbarten Beneluxländern und hier insbesondere den Niederlanden schlugen nicht nur am Wochenende ihre Tipis, Weißzelte oder Lodges auf, sie waren auch schon beim Flugplatzfest und Feuerwehrfest in Wershofen zu Gast und verbringen hier sogar ihren Urlaub. Da darf es dann auch schon mal der Wohnwagen sein.

Freundschaften im Ort geknüpft

So sind über all die Jahre bereits feste Freundschaften im Ort entstanden, und jeder freut sich, wenn der Schützenverein wieder zum Westerntreffen einlädt. Für die 115 Mitglieder um ihren Vorsitzenden Stephan Lange bedeutet das aber auch, bereits im Vorfeld viel organisatorische Arbeit zu leisten. Hilfe bei der Ausgestaltung der großen Festhalle erhalten sie seit einigen Jahren von der Line-Dance Gruppe aus dem Ort, die am Samstagabend bei Livemusik wieder mit ihrer Country Line-Dance Show begeisterte.

Aber auch die Händler mit ihrer authentischen Ware boten an ihren Ständen vom Indianerschmuck bis zur warmen Felljacke alles an, sodass nicht nur die zahlreichen Besucher gerne stehenblieben, sondern auch so mancher Hobbyist noch fündig wurde. Denn auf das perfekte Aussehen legen die Westernfans, die am Wochenende in eine andere Rolle schlüpfen, großen Wert, und das ganz besonders bei der legendären Westernmodenschau, wo die Jurymitglieder ganz genau hinschauen.

Schießstand für Langwaffen

Aber nicht nur die Kleidung muss in Wershofen stimmen, hier sind es auch die Langwaffen, die auf dem Schießstand mit Schwarzpulver gestopft wurden, um dann mit lautem Knall auf die Scheibe zu feuern. Bei den Langwaffen sind es sieben Bahnen, auf die geschossen werden kann, und da liegt dann mächtig Schwarzpulvergeruch und Pulverdampf in der Luft.

Für die Kurzwaffen gibt es einen eigenen Schießstand, und auch da war das ganze Wochenende über reger Schießbetrieb. Um auf den Schießständen einen sicheren Ablauf zu garantieren, waren die ausgebildeten Vereinsmitglieder im Dauereinsatz. So auch in der Westernküche, wo an allen Tagen das Frühstück mit der gehörigen Portion Rührei mit Speck und Zwiebeln in der Pfanne brutzelte und in großen Portionen auf die Teller kam.

Bei einer traumhaften Wetterlage endete für die meisten am Sonntag das Westerntreffen, und da war dann allgemeines Einpacken und Aufräumen angesagt, um wieder dem normalen Berufsalltag nachzugehen. Aber im nächsten Jahr sehen sich bestimmt alle wieder, wenn die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Wershofen zum traditionellen Westerntreffen einlädt. Für den Schützenverein ist es auch eine Veranstaltung, bei der etwas Geld in die Vereinskasse fließt, und das kommt dann wieder der Vereinsanlage zu Gute, an der immer Unterhaltungsmaßnahmen anstünden, so der Vorsitzende. UM

Am Wochenende leben die Teilnehmer in einer anderen Welt.

Am Wochenende leben die Teilnehmer in einer anderen Welt.

Neben Lang- und Kurzwaffen kamen auch Pfeil und Bogen zum Einsatz.

Neben Lang- und Kurzwaffen kamen auch Pfeil und Bogen zum Einsatz.

Viele interessierte Besucher hatten den Weg ins Westernlager gefunden.

Viele interessierte Besucher hatten den Weg ins Westernlager gefunden.

Fachsimpeln unter Westernfans.Fotos: -UM-

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Neu · täglich frisch
Neu · täglich frisch

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Imageanzeige
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Anzeige "Rund ums Haus"
Verkäufer scheitern am Kaufpreis
Inno aus der VG
Empfohlene Artikel
Symbolbild. Foto: pixabay.com
209

Bonn-Bad Godesberg. Der Straßentunnel Bad Godesberg wird aufgrund dringender Wartungs- und Reinigungsarbeiten von Sonntag, 05.07.2026, 18:00 Uhr, bis Montag, 06.07.2026, 05:00 Uhr, abschnittsweise und jeweils in Fahrtrichtung gesperrt. Darüber informiert die Stadtverwaltung Bonn.

Weiterlesen

Die Bonner Straße am Ortsausgang Richtung Grafschaft und Kirchdaun.  Foto: ROB
118

Bad Neuenahr-Ahrweiler/Gimmigen. Wegen einer Störungsbeseitigung im Stromnetz muss die Fahrbahn der Bonner Straße in der Ortsdurchfahrt Gimmigen im Kreuzungsbereich Kapellenstraße für den Verkehr voll gesperrt werden. Die Maßnahme beginnt aufgrund der Ferien am Montag, 29. Juni, und soll innerhalb einer Woche abgeschlossen werden.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Jahrgangsbeste Riana Schwarzer bei der Bestenehrung
149

Mayen. Die BBS Mayen hat ihren diesjährigen Abiturjahrgang in den Räumlichkeiten des Bundesbildungszentrums des Deutschen Dachdeckerhandwerks (BBZ) in Mayen feierlich verabschiedet. Gemeinsam mit Familien, Freunden und Lehrkräften feierten die Absolventinnen und Absolventen den besonderen Meilenstein ihrer Schullaufbahn.

Von Carl-Burger-Schule Mayen aus Mayen

Weiterlesen

Beim Überqueren dieser Stelle wurde der junge Mann fortgerissen. Foto: Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik
3197

Der junge Mann wurde von der Strömung mitgerissen und wird seither vermisst

28.06.: Schwerer Unfall am Rhein: 20-Jähriger verschwindet spurlos

Region. Am 28.06.2026, gegen 18:45 Uhr, hielt sich ein 20-jähriger Mann gemeinsam mit Freunden am Rhein in Höhe des Binger Mäuseturms (Rheinkilometer 530,1) auf. Beim Überqueren einer Wasserrinne geriet er in die Strömung, ging unter und wurde anschließend nicht mehr gesehen.

Weiterlesen