Allgemeine Berichte | 26.10.2019

Begegnungstage an der Realschule plus Nentershausen

Raus aus der Komfortzone

Empathie und Kommunikationsfähigkeit wurden geschult. Foto: privat

Nentershausen. Einen intensiven Einstieg in ihre neue Klassengemeinschaft bot die Realschule plus in diesem Jahr – wie auch schon in den Vorjahren – ihren neuen Fünftklässlern. Erst wenige Wochen in der Schule verbrachten die einzelnen Klassen je zwei „Begegnungstage“ in Kirchähr. Das dortige Karlsheim ermöglicht mit seinem großen Außengelände und den räumlichen Möglichkeiten ein Kennenlernen in entspannter Atmosphäre außerhalb des Schulalltags. Betreut von den jeweiligen Klassenlehrerinnen und -lehrern Wiebke Norwig, Susanne Behlau, Anna-Lena Diel und Holger Rindsfüßer sowie von Schulsozialarbeiterin Birgit Weber-Herz fanden die Tage erneut in Kooperation mit der Katholischen Fachstelle für Jugendarbeit statt. Und die hatten tolle Angebote zur Stärkung des Teamgedankens im Gepäck. So konnten die Lehrkräfte ihre Schüler einmal außerhalb des gewohnten Unterrichtsgeschehens dabei beobachten, wie sie beispielsweise den „Schokofluss“ überquerten oder als „Pfadfinder“ einen memoryartig organisierten Pfad finden mussten. Schulsozialarbeiterin Birgit Weber-Herz stellte dabei fest, dass die zunehmende Individualisierung der Schüler gerade solche Aktivitäten auch während der Schulzeit öfter nötig macht, um nachhaltiger an der Gruppenfähigkeit der Kinder zu arbeiten. „Vielen fällt es schwer, sich aus der Komfortzone heraus zu bewegen“, so die erfahrene Pädagogin. Umso wichtiger sei es, bei dieser Veranstaltung die Bewältigung schwieriger, nicht auf Anhieb lösbarer Aufgaben zu trainieren. Nichtsdestotrotz liefen die Tage ohne Konflikte zwischen den Schülerinnen und Schülern ab und die begeisterten Kinder wären gerne noch etwas länger geblieben. Dazu trug sicher auch die typische Klassenfahrtatmosphäre der Begegnungstage bei, die die Realschüler in vollen Zügen genossen. Auch mal am Nachmittag Zeit für Spiele oder Gespräche mit Klassenkameradinnen und -kameraden zu haben, den Tag bei einem gemütlichen Lagerfeuer ausklingen zu lassen oder der Abendimpuls – ein Text, der zum Nachdenken anregte – gefielen den „neuen Fünfern“ sehr.

Empathie und Kommunikationsfähigkeit wurden geschult. Foto: privat

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