Tafel Rheinbach-Meckenheim
Reaktion auf verschärfte Corona-Schutzmaßnahmen
Lebensmittelausgabe bis zum 31. Januar 2021 ausgesetzt
Rheinbach-Meckenheim. Als Reaktion auf die von der Regierung verfügten verschärften Regeln zur Minimierung von Kontakten zwischen den Menschen hatte die Tafel im Dezember beschlossen, die Weihnachtspause bis zum 10. Januar 2021 zu verlängern. Nachdem Bundesregierung und Länder am 5. Januar 2021 vor dem Hintergrund weiterhin hoher Inzidenzzahlen und hoher Sterberaten weitere Einschränkungen von Kontakten beschlossen haben, sieht sich auch die Tafel veranlasst, erneut abzuwägen zwischen ihrem Auftrag, bedürftige Menschen mit Lebensmitteln zu unterstützen, und der gesellschaftlichen Verantwortung, zur Eindämmung der Corona-Pandemie beizutragen.
Tafeln sind keine Grundversorger der Bedürftigen. Deshalb muss jeder Tafelkunde zur Ergänzung einer ausgewogenen Ernährung Lebensmittel zukaufen und zu diesem Zweck Lebensmittelgeschäfte aufsuchen. Der Besuch der Tafelausgabe ist, so gesehen, eine zusätzliche Kontaktbörse und bedeutet ein unkalkulierbares Risiko für die Bedürftigen und die Ehrenamtler. Die Erfahrungen in den vergangenen Monaten haben zudem gezeigt, dass die Distanz- und Maskenvorschriften trotz der Anstrengungen im Wartebereich nicht immer durchzusetzen waren.
Zur Unterstützung der Maßnahmen der Landesregierung zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus hat der Vorstand der Tafel Rheinbach-Meckenheim deshalb beschlossen, die Lebensmittelausgabe bis zum 31. Januar 2021 auszusetzen. Diese Maßnahme dient auch dem Schutz der Gesundheit der Kunden und der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tafel.
Pressemitteilung
Tafel Rheinbach-Meckenheim
