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Peter Bleser, Mitglied des Deutschen Bundestages

Reaktivierung der Eifelquerbahn

09.04.2020 - 13:33

Region. Die Vertragsverhandlungen zum Verkauf der Eifelquerbahntrasse laufen noch. Dies teilte Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland, dem CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Bleser mit.

Dieser hatte sich bei ihm nach dem aktuellen Sachstand erkundigt. Bleser unterstützt die Anliegerverbandsgemeinden und Landkreise, die sich für eine Reaktivierung der Eifelquerbahn ausgesprochen haben, in ihrem Vorhaben.

„Die DB begrüßt es sehr, dass der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) eine Machbarkeitsstudie zur Wiederbelebung der Strecke betreibt und bereits ein Konzept erarbeitet, wie der Personennahverkehr auf der Strecke etabliert werden könnte“, teilte Dr. Vornhusen dem Bundestagsabgeordneten Bleser in seiner Antwort mit. Des Weiteren legte er den aktuellen Sachstand zum Verfahren nach §11 Abgabe und Stilllegung von Eisenbahninfrastruktureinrichtungen, Betriebspflicht des Allgemeinem Eisenbahngesetzes (AEG) dar. „Der letzte Betreiber der Strecke – die Vulkan-Eifel-Bahn Betriebsgesellschaft mbH (VEB) – führt derzeit das Verfahren nach §11 AEG für die Strecke zwischen Kaisersesch und Gerolstein durch.

Die DB Netz AG, als Eigentümerin der Strecke, begleitet das Verfahren.

Auf die Ankündigung der VEB im Bundesanzeiger, die Strecke zum öffentlichen Betrieb abgeben beziehungsweise stilllegen zu wollen, meldeten sich mehrere Interessenten, die die Strecke gerne zum öffentlichen Betrieb übernehmen wollen. Die Vertragsverhandlungen dauern bislang noch an.

Es ist derzeit aber nicht absehbar, mit welchem Ergebnis diese Verhandlungen ausgehen werden.“ so Dr. Vornhusen. Bleser spricht sich nachdrücklich für einen zügigen Abschluss des Verkaufsprozesses aus.

„Wir beschäftigen uns seit Jahren mit einer möglichen Reaktivierung der Eifelquerbahn. Es muss nun eine Entscheidung getroffen werden, damit die Gemeinden Planungssicherheit erhalten.

Ich würde eine Reaktivierung der Eifelquerbahn von Kaisersesch nach Gerolstein für den Personennahverkehr sehr begrüßen. Damit würde die Eisenbahnstrecke von Andernach nach Gerolstein wieder durchgängig nutzbar sein. Die Attraktivität der Region würde durch die Umsetzung gesteigert werden, was sich auch positiv auf Tourismus und die wirtschaftliche Entwicklung auswirken würde“, so Bleser.

Pressemitteilung Wahlkreisbüro

Peter Bleser, MdB (CDU)

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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