Allgemeine Berichte | 06.10.2023

Beginn einer neuen Ära der Wärmeversorgung im Ahrtal

Rech und Altenburg bauen Nahwärmenetze

Neben Rech setzt auch der Altenahrer Ortsteil Altenburg auf die Nutzung von Kalter Nahwärme.  Foto: EA/Adams

Neben Rech setzt auch der Altenahrer Ortsteil Altenburg auf die Nutzung von Kalter Nahwärme. Foto: EA/Adams

Ahrtal.Die Weinbaugemeinde Rech, die im Juli 2021 von einer schweren Naturkatastrophe betroffen war, hat die Arbeiten für ein kaltes Nahwärmenetz aufgenommen, das zukünftig zahlreiche Haushalte in Rech mit Heizwärme versorgen wird.

Im nördlichen Teil des Dorfes wird das erste von zwei Erdsondenfeldern errichtet. Bei diesem Verfahren werden Sonden bis zu einer Tiefe von 150 Metern in die Erde gebohrt. In diesen Sonden wird ein Wärmeträgermedium, bestehend aus Wasser und Frostschutzmittel, verwendet, um die Wärme aus dem Erdreich aufzunehmen, das ganzjährig konstante Temperaturen von zehn bis zwölf Grad Celsius aufweist. Über eine Ringleitung gelangt das aufgewärmte Trägermedium zu den Gebäuden, wo Wärmepumpen die Energie auf das gewünschte Temperaturniveau für die Heizung im Winter bringen. Darüber hinaus bietet das Netz im Sommer die Möglichkeit, die Häuser auf ökologische und wirtschaftliche Weise zu kühlen („Freecooling“). Die im Sommer aufgenommene Wärme in den Gebäuden wird über die Leitungen zurück ins Erdreich geführt, was gleichzeitig eine Regeneration des Erdsondenfeldes ermöglicht.

Neben Rech setzt auch der Altenahrer Ortsteil Altenburg auf die Nutzung von Kalter Nahwärme, und auch hier sind die Bohrarbeiten im Gange. BA

Neben Rech setzt auch der Altenahrer Ortsteil Altenburg auf die Nutzung von Kalter Nahwärme.  Foto: EA/Adams

Neben Rech setzt auch der Altenahrer Ortsteil Altenburg auf die Nutzung von Kalter Nahwärme. Foto: EA/Adams

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