Walkingmädels on Tour
Regelmäßiges Training zahlte sich letztlich doch aus
Vallendar. Auf dem Stundenplan stand am Samstag: Wandertag. Es sollte sich auszahlen, wer fleißig und regelmäßig bei den Walkingrunden anwesend war. Die Wanderschuhe waren geschnürt, das Pausenbrötchen beim Bäcker abgeholt und schon war die „Klasse“ bei schönstem Frühlingswetter unterwegs auf dem Wisper Trail „In Vino Veritas“. Beim ersten Aufstieg in die Weinberge bekamen die „Schülerinnen“ eine Ahnung davon, wie anstrengend die Arbeit der Winzer in diesen steilen Weinbergen ist. Aber auch für die Wandergruppe war der Anstieg schon eine kleine Herausforderung, doch die schönen Aussichten auf Lorch und ins Rheintal entschädigten. Auch die stimmungsvollen Impressionen beim Streckenabschnitt im Frühlingswald ließen die Anstrengung schnell vergessen. Diese Frühlingsroute hatte ihren Reiz, überall das Blühen und Sprießen der Natur, das Vogelgezwitscher, der Kuckuck rief pünktlich zur Mittagsrast und dazu das „Gezwitscher“ der Mädels. Ein Gefühl von Freude und Ruhe kam auf in dieser blühenden Landschaft, wo die Wege und Pfade gesäumt waren von Ginsterhecken, deren gelbes Blütenmeer mit der Sonne um die Wette strahlte.
Die Landschaft änderte sich am Ende der Tour, als die romantische Weinbergslandschaft wieder ins Blickfeld rückte, und die Wanderung durch offene Weinbergshänge zurück nach Lorch führte.
Die „Schülerinnen“ hatten die Wanderung ganz gut gemeistert, regelmäßiges Training zahlte sich letztlich doch aus. Hausaufgabenfrei hieß es am Samstag, man konnte es sich also getrost auf der Hotelterrasse oder im Zimmer gemütlich machen. Zu Fuß ging es am Abend durch den ganz Lorch hindurch bis zum Weinhaus Altenkirchen zu einem geselligen Abschluss des Tages.
