„jobcenter“- Landkreis Mayen-Koblenz informiert
„RegioTisch“: Global denken – Regional handeln
Unternehmen aus der Region Weißenthurm tauschen sich im Netzwerk über Arbeitsmarktthemen aus – individuelle Lösungen sind gefragt
Weißenthurm. Personalgewinnung, Arbeitgeberattraktivität, Nachwuchssicherung – Schlagworte, die in Zeiten des „Fachkräftemangels“ deutschlandweit inzwischen kaum einem Betrieb mehr fremd sind. Nach Lösungen wird allerorts gesucht. Um diese „globalen“ Themen regional zu betrachten, hatte das Jobcenter-Projekt INKA-MYK (Innovation, Netzwerk und Kompetenz für Arbeitgeber in MYK) gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsstelle der Verbandsgemeinde Weißenthurm kleine und mittlere Betriebe aus dem Wirtschaftsraum Weißenthurm in den Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung geladen. RegioTisch heißt die Veranstaltungsreihe, die regionale Akteure zusammenbringen möchte, um Probleme, aber auch Schnittstellen aufzudecken. In einem nächsten Schritt werden in einem Arbeitstreffen konstruktive Handlungsansätze entwickelt, erprobt und umgesetzt. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Weißenthurm, Georg Hollmann und die stellvertretende Geschäftsführerin des Jobcenters Landkreis Mayen-Koblenz, Marianne Morgenschweis, begrüßten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und schlossen sich dann dem Unternehmeraustausch im Netzwerk an. Lebhaft diskutiert wurde das Thema „Vermittlungsqualität durch Jobcenter und Agenturen für Arbeit“. Die anwesenden Betriebe tauschten ihre Erfahrungen mit Bewerbervorschlägen und Stellenportalen aus. Frau Morgenschweis erläuterte die betriebsindividuelle und bewerberorientierte Vermittlungsarbeit des Jobcenters Landkreis Mayen-Koblenz. Persönliche Ansprechpartner im Stellenservice erhöhen dabei die Effizienz des Vermittlungsprozesses.
Unternehmen haben hohes Interesse am Jobcenter
Die teilnehmenden Unternehmer zeigten ein hohes Interesse daran, bei ihrer Personalsuche einen direkten persönlichen Kontakt zum Jobcenter zu haben. Die lokalen Unternehmen wünschten sich jedoch bessere Übereinstimmungen von ausgeschriebener Stelle und vorgeschlagenen Bewerbern. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema „Arbeitgeberattraktivität“. Die Veranstaltungsteilnehmer sehen diese Fragestellung als Chance und Herausforderung zugleich. Dies wurde am Beispiel „familiäre Atmosphäre im Unternehmen“ deutlich. Zum einen trage dies zur Arbeitgeberattraktivität und demzufolge Mitarbeiterbindung bei. Andererseits wird ein zu lockeres Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten nach den Erfahrungen der teilnehmenden Betriebe gelegentlich aber auch als problematisch empfunden. Eine individuelle Beurteilung der Attraktivität eines Unternehmens ist aus Erfahrung eines Urmitzer Unternehmers daher unumgänglich. Hieran knüpft das nächste Arbeitstreffen an, in welchem gemeinsam mit den Unternehmen individuelle und auf die Region abgestimmte Handlungsansätzen erarbeitet werden sollen. Die Ergebnisse des RegioTisches werden aufbereitet und den Betrieben auf der Webseite des Projektes INKA-MYK www.myk-zukunft.de zur Verfügung gestellt. INKA-MYK ist ein Projekt des Jobcenters Landkreis Mayen-Koblenz und wird gefördert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Weitere Informationen unter www.myk-zukunft.de und www.jobcenter-myk.de.
Pressemitteilung des Jobcenters Mayen-Koblenz
