Katharinenmarkt sorgte für guten Umsatz
Reichhaltiges Angebot an Werkzeug, Textilien und Leckereien
Treis. Der Moselort Treis hat als Marktflecken eine jahrhundertealte Tradition: Der Katharinenmarkt im November ist ein solcher Markttag, an dem die Bewohner der ganzen Region nach Treis kommen, um Waren für den Winter, Werkzeuge, früher auch Vieh und landwirtschaftliche Maschinen sowie Kleidung, Kurzwaren, Gewürze und Schuhen zu kauften.
In diesem Jahr freuten sich die Marktleute bei herbstlich angenehmem Wetter über das rege Interesse der Kundschaft. Schon früh ab 10 Uhr flanierten Menschenmassen durch die Hauptstraße. Rund um den Heckedotz-Brunnen und auch auf dem Rathausplatz war ordentlich Betrieb. Hier hatten die Marktkaufleute alles aufgebaut, was man im Alltag so brauchen kann. Das Angebot reichte von A wie Accessoires über M wie Messer und Modeschmuck bis hin zu Z wie Zuckerwatte. Während die Großen sich in der heimischen Gastronomie stärken konnten, vergnügten sich die Kleinen am Kletterbaum oder an den Süßigkeiten diverser Marktbeschicker. Die Karnevalisten vom Spokus Treis läuteten pünktlich um 11.11 Uhr zusammen mit den Möhnen auf dem Marktplatz die 5. Jahreszeit ein, denn in diesem Jahr gibt es endlich wieder einen Rosenmontagzug.
Bis in die Abendstunden dauerte das rege Markttreiben, das in den Weinstuben und Kneipen danach bei einem guten Schoppen, einem kühlen Bier oder einer Moselspezialität seinen kulinarischen Abschluss fand. TT
