Allgemeine Berichte | 25.01.2018

Der DGB lädt traditionell ins Bendorfer Rathaus zu seinem Neujahrsempfang ein.

Reiner Rühmamm in Bendorf zu Gast

Direktor des Amtsgerichts sprach beim DGB-Neujahrsempfang

(V.l.n.r.) Beigeordneter Peter Kirst, Ehrenvorsitzender Willi Böhm, Hede Schenk, Vorsitzende der Gewerkschaftssenioren, Direktor Reiner Rühmann, Ferhat Cato, DGB-Vorsitzender, Bürgermeister Michael Kessler und Beigeordnete Gabi Zils.privat

Bendorf. Als Referent versuchen die Gewerkschafter, stets eine Behördenleiter oder Vertreter einer großen Institution im Landesnorden zu gewinnen.

Dieses Mal hieß der Ehrengast Reiner Rühmann, der Direktor des Amtsgerichts Koblenz, der in einer eindrucksvollen Rede seine Behörde vorstellte. Kaum jemand war bewusst welche vielfältigen Aufgaben und Zuständigkeiten beim Amtsgericht liegen, das 159 Mitarbeiter, darunter 22 Richter zählt. Besonders hob Herr Rühmann hervor, dass das Amtsgericht 17 Auszubildende beschäftige und damit Vorbildcharakter besitzt. Ein weiterer wichtiger Faktor sei die unmittelbare Beteiligung der Bürgerschaft in der Rechtspflege.

Dies geschehe im Bereich des Amtsgerichts sowohl durch die vor Ort tätigen Schiedspersonen als auch vor allem durch die ehrenamtlichen Richter (Schöffen).

Die aktuellen Zahlen des Behördenchefs beeindruckten am meisten (für das Jahr 2017): Circa 3.000 Zivilverfahren, fast 2.000 Familiensachen, darunter etwa 750 Scheidungen im letzten Jahr, über 10.000 Grundbucheintragungen, sowie die etwa gleich hohe Zahl an Ermittlungsrichtersachen, über 500 neue GmbH’s, die in das Handelsregister beim Amtsgericht eingetragen wurden und ungefähr 3.000 Nachlassfälle. 6.663 Vereine werden im Vereinsregister des Amtsgerichts geführt . Außerdem sind deutlich mehr als 2000 Betreuungsverfahren bei dem Amtsgericht Koblenz anhängig.

Zuvor ließ es sich Bürgermeister Michael Kessler nicht nehmen nicht nur den Ehrengast zu begrüßen, sondern bat Amtsgerichtsdirektor Rühmann sich ins Goldene Buch der Stadt einzutragen. Da der Bürgermeister der Stadt Bendorf in seinem beruflichen Leben vor der Bürgermeisterwahl als Rechtsanwalt gearbeitet hatte, war die Verbindung zwischen den beiden heutigen Behördenchefs, Rühmann und Kessler, umso mehr gegeben.

Ferhat Cato eröffnete und beschloss als DGB-Vorsitzender den offiziellen Teil, ehe im gemütlichen Teil, bei Gesprächen untereinander, die Veranstaltung langsam ausklang.

(V.l.n.r.) Beigeordneter Peter Kirst, Ehrenvorsitzender Willi Böhm, Hede Schenk, Vorsitzende der Gewerkschaftssenioren, Direktor Reiner Rühmann, Ferhat Cato, DGB-Vorsitzender, Bürgermeister Michael Kessler und Beigeordnete Gabi Zils.Foto: privat

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