Allgemeine Berichte | 11.02.2022

Bendorfer Marktmusik am 4. März

Reise mit Bach zu bekannten Hansestädten

Gisbert Wüst präsentiert Werke von bedeutenden Organisten des 17. und 18. Jahrhunderts. Foto: privat

Bendorf. Die Bendorfer Marktmusik am Freitag, 4. März, 19 Uhr führt in bekannte Hansestädte und erinnert zugleich an den mächtigen wirtschaftlichen Interessenbund, dem seit dem 12. Jahrhundert zeitweise bis zu 200 Städte angehörten.

Johann Sebastian Bach fand in den Städten Lüneburg, Hamburg und Lübeck die großen musikalischen Persönlichkeiten, die für sein Schaffen impulsgebend waren. Natürlich schwang später auch das Interesse mit, in einer der großen Stadtkirchen Hamburgs oder Lübecks mit ihren prächtigen und großen Orgeln ein Organistenamt anzutreten.

Die Namen Böhm, Reincken und Buxtehude sind hier zu nennen, bedeutende Organisten des 17. und 18. Jahrhunderts.

Die zweite Reise Bachs zum alten Reincken nach Hamburg beschert uns die fast schon legendäre g-Moll Fuge BWV 542, deren Thema auf ein niederländisches Volkslied zurückgeht, eine Hommage an den Niederländer Reincken.

Von all den genannten Komponistennamen wird der ehemalige Kantor an St. Medard, Gisbert Wüst, eine Kostprobe geben und die Marktmusik mit der besagten Bach-Fuge ausklingen lassen.

Das ursprünglich geplante Programm mit Natalie Mol und Anna Herbst wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Ulrike Normann-Bühler moderiert diese Marktmusik und stellt einen Text von Sr. Renate Rauschenbach vor: „Sehen - Hören - Lauschen“.

Interessenten müssen sich während der Öffnungszeiten im Pfarrbüro St. Medard (Montag, 10 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr, Dienstag, Donnerstag und Freitag, 10 bis 12 Uhr) eine kostenlose Sitzplatzkarte abholen.

Die Karten können auch telefonisch vorbestellt werden (02622/3163).

Einlass ist ab 18:30 Uhr am Haupteingang (Kirchplatz). Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Gisbert Wüst präsentiert Werke von bedeutenden Organisten des 17. und 18. Jahrhunderts. Foto: privat

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