Allgemeine Berichte | 25.07.2018, 12:41 Uhr

Volksliedersingen mit dem Ensemble Gisela Knebel

Reise ohne Kofferpacken

Ensemble Gisela Knebel: (v.l.) Doris Walgenbach, Jeannine Gemein, Inga Fritzsche und Gisela Knebel luden zur musikalischen Reise ein.  Gemeinde Wachtberg/mf
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Wachtberg-Berkum. Die 12. Wachtberger Kulturwochen bieten Klassik, Oboe- und Harfenklänge, Bigband-Sound, freche Lieder der 20er bis 40er Jahre. Da dürfen Volkslieder und das Ensemble von Gisela Knebel natürlich nicht fehlen.

Gisela Knebel, die mit ihrer hellen klaren Stimme ihr eigenes Gitarrenspiel begleitet, hatte mit den Flötistinnen Inga Fritzsche und Jeannine Gemein sowie Doris Walgenbach mit ihrem Akkordeon wieder zum gemeinsamen Volksliedersingen eingeladen. Der Hitze des Tages zum Trotz reisten die zahlreichen Gäste „ohne Koffer zu packen“, so Moderatorin Jeannine Gemein, musikalisch durch den Sommer und sangen sozusagen zur Bestätigung im Kanon „Lachend kommt der Sommer“.

Lachend begrüßte auch der Beigeordnete der Gemeinde Wachtberg, Swen Christian, den Chor im Ratssaal und sang kräftig mit.

Mit „Wohlauf in Gottes schöne Welt“ und „Jeden Morgen geht die Sonne auf“ ging denn die musikalische Reise auch schon los. Vorbei an „Grauer Städte Mauern“ reiste der Chor mit „Wir sind durch Deutschland gefahren“ bis „So scheiden wir mit Sang und Klang“ ins „Schneegebirge“. Immer begleitet von der erst 10-jährigen Inga Fritzsche auf ihrer Sopranblockflöte und Jeannine Gemein, die von Sopran-, Alt-, Tenor- und sogar eine Bassblockflöte mit im Gepäck hatte.

Zum Durchatmen und Luft holen für die Weiterreise boten Jeannine Gemein und Gisela Knebel deutsche Volkstänze um 1800. Mit „Schwarzbraun ist die Haselnuss“ und „Wenn ich ein Vöglein wär“ ging die Reise ans Meer, wohin sich insbesondere Akkordeonspielerin Doris Walgenbach sehnt. „Seemann, lass das träumen“ und „Wir lagen vor Madagaskar“ beschreiben die Sehnsucht der Seeleute nach ihren Liebsten und ihre Verzweiflung ob ihrer bisweilen aussichtslosen Lage. „Die blauen Dragoner, sie reiten“ bis weit in „Jenseits des Tales“, bevor das Ensemble Gisela Knebel sich mit „Ade zur guten Nacht“, wenn auch noch helllichter Tag war, von seinem „Chor“ verabschiedete.

Pressemitteilung

der Gemeinde Wachtberg

Ensemble Gisela Knebel: (v.l.) Doris Walgenbach, Jeannine Gemein, Inga Fritzsche und Gisela Knebel luden zur musikalischen Reise ein. Foto: Gemeinde Wachtberg/mf

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