Finissage der Ausstellung „25 Bäume“ bei der Stommel Stiftung
Reizvolle Gratwanderung
Urbar. Am 26. Juni ging bei der Stommel Stiftung in Urbar die Ausstellung „25 Bäume“ zu Ende. In einem außergewöhnlichen Projekt hatte es die in Neuwied beheimatete Künstlerin Stefanie Schmeink unternommen, 25 verschiedenen Baumarten bildnerisch darzustellen und dabei dem besonderen Wesen jedes Baumes auf den Grund zu gehen.
Herausgekommen ist eine ausgesprochen reizvolle Gratwanderung zwischen gegenständlicher und abstrakter Malerei. Auch die Auswahl der darstellerischen Mittel ist ungewöhnlich, da Stefanie Schmeink unter anderem die originalen Farbsubstanzen der Blätter bzw. Nadeln und Rinde des jeweiligen Baums in ihre Bilder einbindet.
Anlässlich der Finissage konnten die Besucher eine grenzüberschreitende Erfahrung zwischen bildender Kunst, klassischer Musik und Literatur machen: Eine Auswahl der ausgestellten Bilder wurde auf die Bühnenleinwand des Stiftungsgebäudes projiziert. Dazu wurden Klavierwerke von Erik Satie gespielt und die Künstlerin las eigene Texte zu ihren Werken vor. „Ein schönes Erlebnis!“, so die Besucherin der Finissage. „Diese Kombination aus Farbe, Musik und Wort lässt die Bilder in einem ganz besonderen Licht erscheinen und wirkt sehr inspirierend.“ Zum Dank an die Stiftung für die Organisation der gesamten Ausstellung überreichte die Künstlerin zwei Bilder aus ihrer Serie „St. Michaelis“ an Stiftungsvorstand Thomas Messingschlager, der sich hierfür herzlich bedankte. Das Thema dieser Bilder bereichert die Sammlung der Stiftung auch deshalb besonders gut, weil die katholische und die evangelische Kirche jeweils sonntags im Wechsel ihre Gottesdienste im Stiftungsgebäude abhalten.
Die nächste Ausstellungseröffnung mit der Künstlergruppe Farbenkraft findet statt am 25. September. Weitere Infos unter www.stommel-stiftung.de.
