Remagener Frauen feiern Weltgebetstag
Remagen. Wenn Frauen weltweit am ersten Freitag im März des Jahres zusammenkommen, um gemeinsam zu beten und zu feiern, dann ist Weltgebetstag. In diesem Jahr stand das bevölkerungsreichste Land Afrikas im Mittelpunkt: Christinnen aus Nigeria hatten die Gebete, Lieder und Texte unter das hoffnungsvolle Motto „Kommt! Bringt eure Last“ gestellt.
Auch in Remagen wurde dieser Tag durch eine starke ökumenische Gemeinschaft lebendig. Ein engagiertes Team aus Frauen der katholischen Pfarrei St. Franziskus (Pfarrbezirke St. Peter und Paul sowie St. Johannes Nepomuk), der Evangelischen Kirchengemeinde Remagen-Sinzig und der Credo-Gemeinde hatte den Tag intensiv vorbereitet.
Ab 15:00 Uhr füllte sich das Remagener Pfarrheim mit Gästen, um sich im Kreis um die nigerianisch/afrikanisch gestaltete Mitte zu versammeln. Im Zentrum des Gottesdienstes stand die Lebensrealität der Menschen in Nigeria. Eindrucksvoll wurde von Frau Thalheim-Schauff berichtet, welche schweren Lasten insbesondere die Frauen in dem westafrikanischen Land tragen müssen – von wirtschaftlicher Not bis hin zu gesellschaftlichen Herausforderungen. Doch die Botschaft des Nachmittags war klar: Es ist der tiefe Glaube und das unerschütterliche Vertrauen auf Gott, aus dem die Nigerianerinnen täglich neue Kraft, Hoffnung und die nötige Ruhe schöpfen.
Nach dem geistlichen Teil ging der Nachmittag in einen regen Austausch über. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Gelegenheit, tiefer in die Kultur Nigerias einzutauchen – auch kulinarisch: Ein Buffet mit traditionellen nigerianischen Speisen, zubereitet nach Originalrezepten, rundete die Veranstaltung ab und bot den passenden Rahmen für Gespräche über Grenzen und Kulturen hinweg.
Auch der Weltladen beteiligte sich mit einem Stand an der Veranstaltung und bot sein breites Sortiment dar.
Ein Nachmittag, der einmal mehr zeigte, dass der Weltgebetstag in Remagen ein fester Ankerpunkt für gelebte Ökumene und globale Solidarität ist. So kommt auch die Kollekte in vollen Umfang den Projekten für Frauen in Nigeria (u.a. Bildung / Schutz vor Gewalt) zugute.
Foto: privat
