Remagener Möhnen stürmten das Rathaus
Remagen. Erneut stürmte die Möhneschar Remagen um Obermöhn Ulla Fuchs an Weiberdonnerstag mit allen Gruppierungen – vom Vorstand über die Top 7, Nachtjacken, Stippeföttche, Höppemötzjer und Engelchen – das Remagener Rathaus. In diesem Jahr ging es angesichts des 90-jährigen Jubiläums besonders bunt, lebhaft und traditionsreich zu. Der Himmel weinte, die Möhnen lachten und kamen wie immer mit Schirm, Charme und Spitzebötzje. Der Schirm hatte in diesem Jahr angesichts des durchgängigen Regens von oben nicht nur bei den Möhnen eine besonders große Bedeutung.
Mit von der Partie waren die Stadtsoldaten Remagen mit Musik und sogar Kavallerie, die KG Narrenzunft mit Elferrat und Prinzengarde, die aktiven Karnevalisten aus Oedingen, Unkelbach, Oberwinter und Kripp sowie die kleinen und großen närrischen Regenten aus Kripp, Oedingen und Remagen mit begleitendem Hofstaat. Allen voran das Remagener Prinzenpaar Daniel und Sabrina Scheil. Der Prinz hatte an Weiberdonnerstag selbstverständlich nichts zu sagen und hielt still und brav sein Schild mit der Aufschrift „Alaaf“ hoch.
Gegen so viel geballte närrische Energie hatte Stadtchef Bürgermeister Björn Ingendahl, der als Traumschiffkapitän Florian erschien, keine Chance. Immer wieder wollte er sein Schiff von der Brücke (dem Balkon) aus in Bewegung setzen, doch die Möhnen verhinderten dies gemeinsam mit den Karnevalisten mithilfe von Böllern und Nebelschwaden im und vor dem Rathaus. Mit dem entscheidenden Böllerschuss aus der Kanone von Martin Tillmann fiel schließlich der Startschuss für den finalen Ansturm. Die Nebelschwaden nutzten die Möhnen um Ulla Fuchs, um das Rathaus zu stürmen und den Bürgermeister symbolisch zu entmachten.
Der Stadtchef nahm es mit Humor und schloss sich, nun offiziell in Möhnenhand, lächelnd der Obermöhn auf dem Balkon an, wo er den Rathausschlüssel an Ulla Fuchs aushändigte. Nach der gelungenen Rathausstürmung feierten die Möhnen ausgelassen, und auch das traditionelle Stippeföttche durfte nicht fehlen. Stolz präsentierten sie in ihrem 90-jährigen Jubiläumsjahr ihr Jubiläumsplakat, das vom Rathausbalkon hing.
Zum Abschluss zog die farbenfrohe Truppe weiter zur KSK, wo das närrische Jubiläumsjahr gebührend gefeiert wurde, bevor es am Nachmittag mit der traditionellen Möhnensitzung im Foyer weiterging.
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