Allgemeine Berichte | 14.02.2022

Abbautätigkeit im Lavasteinbruch Niederlützingen

Reste werden abgefahren

Regelmäßige Sprengungen sind nicht vorgesehen

Ein Blick in die Lavagrube in Niederlützingen. Hier hat die Natur schon wieder viel „Boden gutgemacht“. Abgebaut werden soll nur Material in der Tiefsohle. Fotos: HE

Brohl-Lützing. Im ruhenden genehmigten Lavasteinbruch Niederlützingen liegen noch Restmassen an Lavarohstoffen. Aufgrund der zunehmenden Rohstoffknappheit und dem derzeit stark erhöhten Bedarf an Baustoffen, unter anderem zur Beseitigung der Hochwasserschäden, strebt die RPBL (Rheinische Provinzial-Basalt- und Lavawerke GmbH & Co. oHG) an, den Lavasteinbruch Niederlützingen als Gewinnungsbetrieb für Rohmaterial zu reaktivieren. Die anstehenden Restmassen befinden sich auf der Tiefsohle des Tagebaus. Eine Flächenerweiterung ist ausdrücklich nicht geplant, auch sollen keine Randböschungen abgebaut werden. Die Gewinnung soll möglichst umweltschonend erfolgen, ein regelmäßiger Sprengbetrieb ist in Niederlützingen nicht vorgesehen. Die Restmassen sollen mittels Bagger gewonnen und auf LKW verladen werden. Die Aufbereitung und Veredelung des Rohmaterials soll in den bestehenden Nachbarbetrieben der RPBL erfolgen.

Neben der Prüfung der Umweltverträglichkeit wurde eine erste Charge Rohmaterial versuchsweise in der KW 5 gefördert und zur Weiterverarbeitung abtransportiert. Erste Ergebnisse sind vielversprechend.

Pressemitteilung

Lava-Union

Die Lava-Union hat die Abbaurechte nie zurückgegeben. Jetzt soll wieder abgebaut werden.

Die Lava-Union hat die Abbaurechte nie zurückgegeben. Jetzt soll wieder abgebaut werden.

Ein Blick in die Lavagrube in Niederlützingen. Hier hat die Natur schon wieder viel „Boden gutgemacht“. Abgebaut werden soll nur Material in der Tiefsohle. Fotos: HE

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