THW-Einsatz auf der BAB 48
Rettungsgasse? Ja bitte!
Bendorf. Am 17. Mai wurde das THW Bendorf im Rahmen eines Verkehrsunfalles auf der BAB 48 alarmiert. Nach dem Verlust von Ladung fuhr ein nachfolgender LKW über die verlorenen Ladungsgegenstände und beschädigte den eigenen Tank. 600 Liter Diesel traten aus dem Tank aus und liefen teilweise ins Erdreich. Die im LKW verbliebenden Mengen Kraftstoff wurden unter Einsatz des Ladekrans des THW Bendorf geborgen. Für die umfangreichen Bergungsmaßnahmen wurde die BAB 48 voll gesperrt, woraufhin ein kilometerlanger Stau entstand. Aufgrund der fehlender Rettungsgasse war es den nachgeforderten Kräften nur unter enormen zeitlichen Verzug möglich, die Einsatzstelle zu erreichen. Auch für die im Stau stehenden Fahrzeuge war es äußerst schwierig nachträglich eine Rettungsgasse zu bilden, da staubedingt nur wenig Platz zum Rangieren der PKW zur Verfügung stand. Das THW appelliert daher eindringlich, beim nächsten Stau direkt auf die Bildung einer Rettungsgasse zu achten. Die Verkehrsteilnehmer tragen damit aktiv zur schnelleren Einsatzabwicklung bei und helfen, bestehende Gefahren schnell zu beseitigen.
Pressemitteilung
THW Bendorf