Allgemeine Berichte | 28.01.2022

Testungen in Kindertagesstätten

Rhein-Sieg-Kreis passt Verfahren an, um Eltern mehr Sicherheit zu geben

Rhein-Sieg-Kreis.Auch die Kitas im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes melden angesichts der weiter ansteigenden „Omikron-Welle“ positive Pool- und Einzeltestergebnisse sowohl bei den betreuten Kindern, als auch bei den Erzieherinnen und Erziehern. Gleichzeitig liegen die Labore, die die Testungen auswerten, an ihren Belastungsgrenzen. Daher kommt es vermehrt vor, dass Eltern und Kita-Leitungen länger als vereinbart auf die Ergebnisse der Testungen warten.

„Um vor allem den Eltern zukünftig mehr Verlässlichkeit zu geben, passt der Rhein-Sieg-Kreis das Testverfahren in den Kitas in der Zuständigkeit des Kreisjugendamtes an“, sagt Thomas Wagner, Jugenddezernent des Rhein-Sieg-Kreises. „Wir müssen den Kita-Betrieb für alle Beteiligten so sicher wie möglich machen, aber auch gewährleisten, dass die Betreuung aufrecht erhalten bleibt.“

Demnach werden die Kinder weiterhin mit einem PCR-Pool-Test getestet. Das Ergebnis dieses Pool-Tests liegt in der Regel am nächsten Morgen in der Kita vor. Sollte es hier einen positiven Befund geben, folgen bei den Kindern, die an diesem Pool-Test teilgenommen haben, Vereinzelungstests. Diese führen die Eltern durch und die Kinder bleiben zu Hause. Die Eltern bringen die Vereinzelungstests in die Kita, dort werden sie vom Labor abgeholt und ausgewertet.

Wenn am Folgetag noch kein Testergebnis des Vereinzelungstests vorliegt, können die Eltern bei ihrem Kind einen Selbsttest durchführen oder einen Schnelltest in einem Testzentrum in Anspruch nehmen. Bei einem negativen Testergebnis darf das Kind wieder in der Kita betreut werden. Die Eltern müssen in der Kita das schriftliche Ergebnis des Testzentrums oder, bei einem Schnelltest zu Hause, eine schriftliche Bestätigung der Testdurchführung vorlegen.

„So ist sichergestellt, dass Kinder, die nicht infiziert sind, maximal 24 Stunden zu Hause bleiben“, sagt Kreisjugenddezernent Thomas Wagner. „Kindern und Eltern, aber auch dem Kita-Personal, ist es nicht zuzumuten, dass durch die aktuelle Situation die Einrichtungen tagelang geschlossen bleiben.“

Das Kreisjugendamt ist zuständig für die Kitas in den Gemeinden Alfter, Eitorf, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth, Swisttal, Wachtberg und Windeck.

Pressemitteilung des

Rhein-Sieg-Kreises

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