Bürgerstiftung stellte ihren neuen Rheinbacher Doppelkalender vor
Rheinbach in Stadt- und Naturfotos
Naturfotograf Heinrich Pützler unterstützt mit seinen Bildern die Bürgerstiftung
Rheinbach. Der neue Kalender der Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ für das Jahr 2018 wurde am Samstag im Geschäft „Kleiner Kaiser“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Beisein von Bürgermeister Stefan Raetz, Heinz Haubrichs vom Vorstand der Bürgerstiftung und Christoph Ahrweiler von der Buchhandlung Kaiser stellte Heinrich Pützler den Kalender vor. Er erläuterte die Bilder und erklärte, wie schwierig es war, manche Tieraufnahmen, die im Kalender zu finden sind, aufzunehmen. „Ich verfremde meine Bilder nicht und lasse alles wie im Original. Es kommen nur scharfe Bilder in den Kalender und ins Archiv. Bei dem Bild für den Monat Dezember, Dachs mit Maiskolben, habe ich fast drei Stunden vor dem Dachsbau bei minus 10 Grad ausgeharrt, bis ich das Bild schießen konnte. Ich spürte vor Kälte meine Füße nicht mehr. Aber es hat sich gelohnt. Auch das Bild von Todenfeld aus Richtung Rheinbach ist einmalig. Im Vordergrund Rheinbach und im Hintergrund der Kölner Dom. Ich fertige auch Bildpostkarten, da ist das meistverkaufte Bild die Waldkapelle in Rheinbach“, erklärte Pützler.
Auch sehr seltene Tiere sind in dem Kalender zu sehen. Da sind die Wildkatze, der Schwarzspecht oder ein 14-Ender-Hirsch. Es sind auch viele Bilder aus dem Stadtleben im Kalender zu finden, zum Beispiel das Schützenfest oder die Kirmes. Der Vorsitzende der Bürgerstiftung und Bürgermeister Stefan Raetz dankte Heinrich Pützler für sein einzigartiges Engagement. „Ohne Herrn Pützler wäre der Kalender nicht möglich gewesen. Einzigartige Tieraufnahmen, Schönheiten und Ereignisse unserer Stadt sind in dem neuen Doppelkalender zu finden. Dies zeigt die Verbundenheit mit den Bürgern und ihrer Stadt. Mit dem vollständigen Erlös wird Gutes getan, er fließt zu hundert Prozent an den Bürgerverein. Wir helfen dort, wo von der öffentlichen Hand nicht geholfen wird. Zum Beispiel bei unseren Senioren“, erklärt Raetz.
Es ist der einzige Doppelkalender, den es in dieser Art gibt. Auf der einen Seite ein Tiermotiv aus der näheren Umgebung von Rheinbach auf der anderen Seite ein Bild rund um die Stadt. Raetz scherzhaft: „Also nicht vorne Rheinbach und hinten Meckenheim. Wir bleiben hier.“
Bis jetzt konnte die Bürgerstiftung mehrere zehntausend Euro an Stellen verteilen, die der Hilfe bedurften, fügte Raetz an. Heinrich Pützler machte darauf aufmerksam, dass es verboten ist, Wildtieren mit der Kamera nachzustellen. Auch braucht man eine Genehmigung von den Forstbehörden. Daher müsse man viel Geduld Aufbringen, wenn man auf seinem Beobachtungsposten verweilt. Der Kalender kann ab sofort bei der Buchhandlung Kaiser, der Raiffeisenbank, Foto Eich, Zeitschriften Krämer und Schreibwaren Engler erworben werden. Es ist insgesamt eine Auflage von nur zweihundertfünfzig Kalendern gedruckt worden. Alle Kalender sind durchnummeriert und somit ist jedes Exemplar ein Einzelstück
