Rheinbacher Stadtsoldaten hatten eingeladen
Rheinbacher Kindertollitäten enthüllten das Wachhäuschen
Rheinbach. In diesem Jahr war alles anders als in den letzten Jahren. Die Stadtsoldaten Rheinbach hatten zur traditionellen Enthüllung des Wachhäuschens die Tollitäten, Karnevalsvereine und die Politik eingeladen. Im Fackelschein und unter den Klängen des Musikzugs „Echo“ aus Niederdrees und in Ermangelung erwachsener Tollitäten, wurde das Wachhäuschen vom Kinderprinzenpaar der Kernstadt, Tim I. und Hannah I., alleine enthüllt.
Vorsitzender und Kommandant des Stadtsoldatencorps Rheinbach, Willi Hohn, konnte eine große Schar der Rheinbacher Karnevalsvereine begrüßen. Mit dabei der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Rheinbach, Kalle Kerstholt, und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Dietmar Danz. Zudem waren alle Karnevalsvereine der Kernstadt anwesend. Auch der Oberdreeser Prinz Walter I. war trotz des nassen Wetters nach Rheinbach gekommen, um die Stadtsoldaten zu unterstützen. Als Überraschungsgäste waren das Odendorfer Dreigestirn, Prinz Toni I., Bauer Klaus I. und Jungfrau Waltraud I. nach Rheinbach gekommen.
Bundeswehr war vertreten
Zum ersten Mal von der Bundeswehr dabei war der Kommandeur des Bits, General Ralf Hoffmann. Ihm wurde von Oberzahlmeisterin Birgit Tiedemann der Jahresorden der Stadtsoldaten verliehen. Die Meckenheimer Stadtsoldaten unter der Führung von Peter Klee hatten auch den Weg nach Rheinbach gefunden. Zwischen den beiden Stadtsoldaten-Vereinen besteht eine jahrelange Freundschaft.
Darüber hinaus gab es bei den Stadtsoldaten einen Geburtstag zu feiern. Frank Unruh von den Stadtsoldaten, hatte an dem Tag seinen 68. Geburtstag, zu welchem ihm alle Karnevalisten gratulierten. „Wir freuen uns, dass so viele Karnevalsfreunde trotz des schlechten Wetters den Weg hier zum Turm gefunden haben und danken dem Spielmannszug Niederdrees mit seinem Frontmann Paul Raaf für die musikalische Unterstützung“, freute sich Hohn. Im Anschluss an die Zeremonie lud Willi Hohn die Gäste in den Wasemer Turm zu einem Umtrunk ein, der noch bis sehr spät in der Nacht andauern sollte.
