Ziel des Insolvenzverfahrens ist es, den Traditionsbetrieb in Rhens zu stabilisieren
Rhenser Mineralbrunnen meldet Insolvenz an
Rhens. Der Rhenser Mineralbrunnen mit Sitz hat Insolvenz angemeldet. Wie der Sender unter Berufung auf den vorläufigen Insolvenzverwalter mitteilt, sind rund 140 Beschäftigte von dem Schritt betroffen. Löhne und Gehälter seien jedoch über das Insolvenzgeld für die Monate März bis Mai gesichert.
Der Betrieb am Standort in Rhens soll trotz des Insolvenzantrags zunächst uneingeschränkt weiterlaufen. Auch die Abfüllanlagen produzieren weiterhin planmäßig. Die Auslieferung der Getränke an die Kundschaft sei sichergestellt, heißt es.
Als Gründe für die wirtschaftliche Schieflage nennt der vorläufige Insolvenzverwalter laut SWR vor allem gestiegene Transportkosten sowie eine zurückhaltende Nachfrage der Konsumenten. Diese Faktoren hätten das Unternehmen finanziell stark belastet.
Ziel des Insolvenzverfahrens sei es nun, den Traditionsbetrieb zu stabilisieren und langfristig zu erhalten, so der SWR weiter. Der Rhenser Mineralbrunnen füllt seit 1862 Mineralwasser am Standort in Rhens ab und hat sein Sortiment im Laufe der Jahre um Apfelschorle und weitere Erfrischungsgetränke erweitert.
Für die Belegschaft bedeutet der Insolvenzantrag zunächst Planungssicherheit für die kommenden drei Monate. Wie es danach weitergeht, soll im Rahmen des Verfahrens geprüft werden. ROB
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