Bölinger Möhnen feierten mit zahlreichen Gästen ihr Sommerfest
„Rievkooche“ waren der Hit
Grafschaft-Bölingen. So manche, teils durchaus traditionsreiche Festivität sah man in Bölingen im Laufe der Zeit kommen und gehen, doch das zweitägige Sommerfest der Bölinger Möhnen ist seit mehr als drei Jahrzehnten eine feste Konstante. Flexibel sind und waren die jecken Wiever dagegen stets in Sachen Austragungsort, der immer mal wieder wechseln musste. Bereits im vergangenen Jahr, beim erfolgreichen Comeback nach Corona-bedingter Unterbrechung, waren die Möhnen vom gewohnten Festplatz an der Finkenstube zum Ringener Bürgerhaus umgezogen, wo sie auch diesmal optimale Bedingungen vorfanden. Der großzügige Vorplatz war genau richtig für Kinder-Hüpfburg, Bierbrunnen und Verpflegungsstände, während im Innenbereich gemütliche, witterungsunabhängige Sitzplätze ebenso zur Verfügung standen, wie das reichhaltige Kuchenbuffet und die große Tombola. Dass erwähnte „Verpflegung“ bei den Möhnen ein Genuss für Leib und Seele ist, ist weit über Bölingen hinaus bekannt. Ob vom Grill, aus dem Ofen, vom Fass oder von der Cocktailbar – die Gäste hatten wie immer die Qual der Wahl. Dennoch: der kulinarische Kultfaktor beim Sommerfest sind Jahr für Jahr die Rievkooche. Über drei Zentner Kartoffeln wurden heuer selbst verarbeitet, um diese gerieben und handgebacken unter die zahlreichen Reibekuchen-Fans zu bringen. Und nicht nur die kamen reichlich. „Wir hatten nach dem Regenschauer am Samstag an beiden Tagen einen regelrechten Ansturm, die Leute kamen in Scharen. Darüber sind wir natürlich mehr als zufrieden“, so Obermöhn Ludwina Seidel.
