Kreisjagdgruppe verlieh die Jägerbriefe an zwei Frauen und sechs Männer
Rittersaal bot die geeignete Kulisse
Burg Arras. Die Verleihung der Jägerbriefe wurde dieses Mal in besonders festlichem Rahmen gefeiert. Der Vorsitzende der Kreisjagdgruppe Cochem-Zell Franz-Josef „Josi“ Becker hatte die zwei Frauen und sechs Männer mit ihren Angehörigen nach Erfüllung der Corona-Auflagen auf die hoch über dem Alfbach liegende Burg Arras eingeladen. Zur Begrüßung gaben die Jagdmusikfreunde „Wilde Endert“ Proben ihres Könnens. Weithin schallten die Parforcehörner, ehe Franz-Josef Becker die Gäste im historischen Rittersaal begrüßte. Er erinnerte die Jungjäger daran, dass sie ein besonderes Privileg haben: „Ihr müsst als künftige Jäger im Tierschutz, Naturschutz und Umweltschutz gleichermaßen aktiv sein wie bei der Bewirtschaftung der Wildbestände oder bei der Verhütung von Wildschäden. Im Kampf gegen Seuchen und andere Tierkrankheiten steht ihr für die Gesellschaft an vorderster Front“, gab der Vorsitzende der Kreisjägerschaft zu bedenken. „Außerdem habt ihr das Recht, Waffen zu tragen und bei der Jagd zu benutzen.“ Er ermahnte die zwei Frauen und Männer, stets waidgerecht zu jagen, Freude beim Beutemachen zu haben, denn „schließlich ist Wildbret das gesündeste und hochwertigste Fleisch, was die Natur zu bieten hat.“
Beim anschließenden Jägerschlag, den die Grünröcke traditionell mit einem „Hirschfänger“ (großes Jagdmesser) erteilen, indem man abwechselnd die „blanke Waffe“ drei Mal auf die Schulter des Jungjägers legt, sagte Franz-Josef Becker den Jägerspruch : „Der erste Schlag soll dich zum Jäger weihen, der zweite Schlag soll dir die Kraft verleihen, zu üben stets das Rechte, der dritte Schlag soll dich verpflichten, nie auf die Jägerehre zu verzichten“.
Den Jägerbrief 2021 erhielten: Tobias Becker, Kaifenheim; Jörg Comes, Klotten; Markus Lescher, Masburg; Benjamin Kochems, Masburg; Christian Nehren, Klotten; Annika Seibold, Kaifenheim; Wolfgang Steffes-tun, Laubach und Luisa Wruck, Hauroth.
Dass die Jäger die Tradition und Geselligkeit pflegen, bewiesen die Grünröcke dann auf Burg Arras, denn neben meisterlich geblasenen Jagdsignalen sowie Musikstücken und Volksliedern, gab es ein deftiges Essen im Rittersaal und in froher Runde angeregte Gespräche rund um die Jagd.TT
Stolz präsentierten die neuen Jungjäger der Kreisjagdgruppe im Rittersaal von Burg Arras ihre Jägerbriefe.
