Abschlusskonzert bei Rheinbacher „Kultur am Hof“

Rock und Pop mit „PlayOff“ auf dem Himmeroder Wall

22.09.2020 - 15:34

Rheinbach. Bereits am frühen Freitagabend bildete sich eine lange Schlange vor dem Gelände am Himmeroder Wall. Unter Einhaltung der Corona-Hygienevorschriften mussten sich die Besucher die Hände desinfizieren und wurden mit den Voranmeldungen abgeglichen. Karten an der Abendkasse waren keine mehr zu bekommen, da das abgesteckte Areal ausverkauft war.

An jedem der dreißig Stehtische, die in gebührendem Abstand aufgestellt waren, durften sich zehn Gäste aufhalten.

Nach der Ankündigung startete das letzte diesjährige Konzert.

Von der privaten Feier bis zum Open Air Festival - bei der Band „PlayOff“ bleiben kaum Wünsche offen. Die 2001 rund um den Frontmann und Sänger Georg Grohs gegründete Band begeistert ihr Publikum mit Hits aus den letzten Jahrzehnten bis heute.

Die Band stand schon im Vorprogramm von internationalen Weltstars wie „The Sweet“, „Manfred Mann“, Suzi Quattro oder Chris Norman. Mit ihrer Mischung aus stimmgewaltigem Satzgesang und Instrumentalisten, die ihr Handwerk verstehen, schafften die fünf Musiker eine Verbindung aus nah am Original und eigenen Einflüssen. So covert und interpretiert die Band Stücke von Stevie Wonder und Eric Clapton bis hin zu „ZZ Top“, den „Toten Hosen“ und der „Spider Murphy Gang“.

Eine besondere Aktion hatte Lars Prior, Chef von Rheinbach Classics und der Catering Firma Evation, für die Gäste parat. Evation war auch für die Getränkeversorgung zuständig, die per Handwagen von Tisch zu Tisch ging. Prior brachte zwanzig Gesichtsmasken mit, die von den Mitgliedern von Rheinbach Classics in liebevoller Handarbeit genäht worden waren.

Diese wurde von Thomas Spitz, Mitarbeiter der Stadtverwaltung, meistbietend zugunsten des Kindergartens „Wibbelstätz“ versteigert.

„Rheinbach Classics legt auf jede versteigerte Maske noch 50 Euro drauf und erhöht damit die Kindergartenspende“, verkündete Prior.

Und so fanden die Masken einen reißenden Absatz, was der guten Sache diente.

„Wir bedanken uns bei unseren Gästen, die uns auch in der Corona Zeit die Treue gehalten haben. Sie haben sich vorbildlich nach den Hygienevorschriften verhalten. Dafür gilt unser besonderer Dank“, so Maria Jansen, die Cheforganisatorin von Kultur am Hof. Alfred Eich

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Kommentare
Patrick Baum:
@Antje Schulz, es ist völlig richtig, daß in der AfD Rheinland-Pfalz das Chaos herrscht. Nicht ohne Grund liegt die AfD in Rheinland-Pfalz in den aktuellen Umfragen zur Landtagswahl zum Glück deutlich unter ihrem Wahlergebnis von 2016. Der Grund dafür liegt in der katastrophalen Arbeit des AfD-Landesvorstands um die Führungspersonen Michael Frisch und Jan Bollinger. Inhaltlich hat die AfD Rheinland-Pfalz außer abstrusen Forderungen nichts zu bieten. Zum Leserkommentar von Natalie Bleck ist zu schreiben, daß diese auch eine AfD-Funktionärin ist. Sie ist auch die Ehefrau des AfD-Abgeordneten Andreas Bleck, der fast 20 Semester Semester erfolglos auf Lehramt studiert hat und jetzt ohne jeglichen Berufs- oder Studienabschluß im Bundestag sitzt.
Natalie Bleck:
Es nicht richtig, dass Herr Frisch die Maskenpflicht in Schulen befürwortet hat. Er sprach sich Ende April - als es noch deutlich weniger Daten zu Covid-19 gab - für eine Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen aus. Und er hat kritisiert, dass die Landesregierung es versäumt hat, flächendeckend professionelle Schutzmasken für die Bevölkerung zu beschaffen. Und damit hat er Recht! Denn diese sind nun mal besser als selbstgenähte Baumwollmasken, wie erste Studien zeigen. Im Übrigen hatte die Regierung in den letzten Monaten ausreichend Zeit, Masken zu beschaffen und hat es wieder einmal versäumt.
Michael Friscg:
@Antje Schulz: Die Forderung nach einer Maskenpflicht stammt von Anfang März. Zu diesem Zeitpunkt war sie durchaus berechtigt. Und vor allem war sie auf professionelle Masken bezogen. Das, was die meisten Leute jetzt benutzen, wird auch von Experten als wenig bis gar nicht hilfreich bezeichnet. Heute sogar vom Präsidenten der Bundesärztekammer:https://www.welt.de/vermischtes/article218369132/Corona-Aerztepraesident-zweifelt-an-Alltagsmasken-Kritik-von-Lauterbach. (Link von der Redaktion entfernt) Hinzu kommt, dass das Tragen im Unterricht noch einmal eine ganz andere Frage ist. Denn es ist eine enorme Belastung für unsere Kinder, stundenlang mit einer Maske in der Schule sitzen zu müssen, obwohl nachgewiesen ist, dass die Schulen keine Infektionstreiber sind. Das grenzt an Körperverletzung! Den Widerspruch, den Sie zu konstruieren versuchen, gibt es jedenfalls definitiv nicht!
Gabriele Friedrich:
In Deutschland gibt es zumindest derzeit keinen Grund zum feiern. Es ist mir unbegreiflich, das die Leute nicht die Zeit nutzen um zu Hause mal was zu machen. Es gibt so viel zu tun ...packt es an und bleibt daheim. Egoismus schlägt irgendwann zurück, wenn die Feiernasen selber dran kommen und krank werden.

Kleiderhaus schließt

Gabriele Friedrich:
Das ist ja klar, die Leute bekommen nun die finanzielle Unterstützung im ALGII und können prima damit zu KiK und Co. Ich würde weiter sammeln für Obdachlose, der Winter kommt !!! Kindersachen kann man ja ebenso in Flüchtlingsunterkünften abgeben oder einschweißen und aufheben- das geht ja weiter und hört nicht "heute" auf.
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