Allgemeine Berichte | 24.08.2016

Eifelverein Adenau unterwegs im Hunsrück

Römer, Ritter, Bergbau und eine „Hängepartie“

Interessante Entdeckungen rund um den Masdascher Burgherrenweg

Höhepunkt des Ausflugs war der Besuch der Hängebrücke Geierslay, der längsten in Deutschland. privat

Adenau. Zu früher Stunde trafen sich 13 Wanderer des Eifelvereins Adenau und fuhren unter Leitung von Wanderführerin Monika Lohr in den Hunsrück. Ab dem Wanderparkplatz Hallgarten erwanderten sie den Masdascher Burgherrenweg. Diese Traumschleife ist vom deutschen Wanderinstitut mit 84 Erlebnispunkten bewertet und führte zu verwunschenen Tälern und murmelnden Bächen rund um Mastershausen.

Zeugnisse ehemaligen Bergbaus und Gemäuer aus Kelten-, Römer- und Ritterzeit konnten entdeckt werden. Infotafeln und liebevoll gestaltete Rastplätze luden ein zum Innehalten. Gute Trittsicherheit war erforderlich beim An- und Abstieg am Burgberg. Bereits die Kelten nutzten diesen markanten Felsvorsprung. Nach einer Pause am märchenhaft gelegenen Rastplatz Herzenauer Hannes ging es zum besonderen Höhepunkt des Tages: der Hängebrücke Geierslay. Auf dem Zuweg konnten die Adenauer die Brücke und ihre Halteseile von unten sehen. Was für ein Erlebnis, Deutschlands längste Hängebrücke zu ergehen. Es schwankte doch ganz schön, war anstrengend durch Wind und Besucherstaus auf der Brücke. Der weitere Weg führte vorbei an der ehemaligen Erzgrube Apollo sowie über den Zick-Zack-Pfad zum Plateau des Hunsrücks. Vom Aussichtsturm Galgenkopf bot sich ein herrlicher Blick über den Hunsrück und in die Eifel zur Hohen Acht.

Höhepunkt des Ausflugs war der Besuch der Hängebrücke Geierslay, der längsten in Deutschland. Foto: privat

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