Allgemeine Berichte | 18.07.2023

-Anzeige- Wie sieht die Zeit nach der Sanierung der Römer-Thermen in Bad Breisig aus?

Römer-Therme: Mit neuem Konzept in die Zukunft

Die Römer-Thermen sollen ein Treffpunkt für alle Alterrsklassen werden.  Foto:ROB

Bad Breisig. Derzeit wird in den Bad Breisiger Römer-Thermen viel gearbeitet: Die energetische Sanierung läuft und die Besucherinnen und Besucher freuen sich, möglichst bald wieder in den Thermen ein- und auszugehen. Die Sanierungsarbeiten, die vorrausichtlich im Jahr 2026 komplett abgeschlossen sein werden, sind dabei ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Doch nicht nur baulich soll investiert werden, wie Geschäftsführer Bernd Schmitz erklärt. Auch die Umsetzung des neuen Konzepts soll konsequent weiter umgesetzt werden: die Römer-Thermen sollen ein Treffpunkt für alle Generationen werden.

Drei zentrale Säulen

Dieses Ziel wurde in den letzten drei Jahren erfolgreich umgesetzt und basiert konzeptionell auf drei zentralen Säulen: 1. Zentrum für Gesundheitsförderung; 2. Zentrum für soziale Integration und 3. Zentrum für ehrenamtliches Engagement.

Die Grenzen der einzelnen Schwerpunkte sind dabei fließend. Das soll auch so sein. „Wir möchten hier in den Römer-Thermen gerne Menschen aller Altersgruppen ansprechen“, sagt Bernd Schmitz. Deshalb sollen auch die Angebote möglichst abwechslungsreich, bedarfsgerecht und innovativ sein. Zum Stichwort Gesundheitszentrum habe sich bereits in der Vergangenheit etwas getan. So wurden beispielsweise die Angebote für Baby- und Schulschwimmen erweitert. Gerade dies ist wichtig, weiß Schmitz. Schwimmbäder sind im Kreis Ahrweiler und der Region Mangelware oder leiden unter Personalmangel. Auch die Politik fordert eine intensivere Schwimmförderung. Hier können die Römer-Thermen künftig eine Lücke füllen.

Angebot für alle Altersklassen

Weitere Pläne umfassen ein umfassendes Angebot von Wassergymnastikkursen, die explizit nicht nur für ältere Menschen geeignet sind. Außerdem wolle man von dem Irrglauben weg, dass Aquagymnastik eine reine Reha-Maßnahme sei. Das Gegenteil sei der Fall. „Bewegung im Wasser kann unglaublich Spaß machen und ist eine gute Gesundheitsvorsorge“, so Schmitz.

Das Vorurteil, dass eine Therme ein Refugium für Rentner sei, in dem Kinderlachen ein Störfaktor wäre, sei schlicht falsch. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter registrieren einen gänzlich anderen Trend. „Es sind gerade die älteren Gäste, die das Klima einer Familientherme absolut schätzen“, sagt der Geschäftsführer. Die soziale Integration der Generationen werde gefördert und sei ohnehin ein wichtiges Thema. Nach der Meinung des Geschäftsführers entfernen sich die Generationen immer mehr voneinander, da es in der Gesellschaft kaum noch Mehrgenerationenhäuser gibt, in denen Großeltern, Kinder und Enkel gemeinsam leben und sich umeinander kümmern. Als Resultat bleiben die verschiedenen Altersgruppen unter sich. Außerdem bleiben gerade ältere Menschen, aber auch Kinder, immer öfter allein zu Hause, auch, weil niemand für einen Fahrdienst bereit steht. Dies soll sich ändern, zumindest in den Römer-Thermen. So ist es geplant, dass Interessierte von ihrem Zuhause zu den Thermen von ehrenamtlich engagierten Menschen gebracht werden.

Nachhaltigkeit und Natürlichkeit

Ein wichtiges Feld ist auch der Saunabetrieb. Hier setzt das Team der Römer-Themen auf Natürlichkeit und Nachhaltigkeit. Chemie kommt bei den Aufgüssen nicht zum Einsatz. Bei der Rahmenunterhaltung wird Individualität geschätzt, zum Beispiel bei der Hintergrundmusik. Mal läuft Klassik, mal Heavy Metal – ganz so, wie es die Gäste mögen. Der Saunagang kann so nicht nur entspannend sein, sondern zu einem durchaus spaßigen Erlebnis werden.

08/15 soll es auch nicht im Fitnessstudio geben. Stattdessen wird auch Leidenschaft gesetzt. Viele Menschen lieben ihren ausgeübten Sport und können es sich auch vorstellen, entsprechende Übungsgruppen anzubieten. Gerne möchte Bernd Schmitz dies ehrenamtlichen Kräften überlassen. Dies soll den Zusammenhalt in Bad Breisig stärken, ein Gedanke, der bereits die zweite Säulen im neuen Thermen-Konzept miteinschliesst. Ziel ist es, sogenannte Neigungsgruppen für unterschiedliche Aktivitäten anzubieten. Das heißt: Wer etwas mag, soll es auch in den Thermen anbieten können. „Für alle, die eine Sportart lieben, soll in den Römer-Thermen ein passender Rahmen geschaffen werden.“ Natürlich werde es auch weiterhin hauptamtliche Arbeitskräfte im Fitness-Studio geben. Welche Sportart nun genau angeboten werden, ist die Sache der engagierten Menschen und der gegebenen Möglichkeiten. Die werden derzeit ergänzt: Neben den klassischen Sportarten wie Jogging, Fahrradfahren, Wandern, Tennis oder Boule, für das es im Park vor den Thermen ideale Voraussetzungen gibt, wird auch ein Beachvolleyfeld entstehen. Ein Angebot, dass vor allem auch ältere und jüngere Menschen gemeinsam begeistern soll.

Ehrenamtler im Mittelpunkt

Um diese Ziele zu erreichen, werden die Römer-Thermen verstärkt auf das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger in der Verbandsgemeinde setzen. Der neu gegründete Förderverein „Ein Herz für die Römer-Thermen e. V.“ spielt bereits nach einem Jahr eine enorm wichtige Rolle für die Römer-Thermen und ist nicht mehr wegzudenken. Bernd Schmitz ist es wichtig, das jeder mitmachen kann, von den Thermen die nötige Unterstützung erhält und Räume gestellt bekommt. Ideal wäre es, wenn ein/e Ehrenamtskoordinator/in sich ausschließlich um dieses wichtige Thema kümmern würde.

Um alle diese Pläne zu realisieren, setzen die Römer-Thermen auch auf weitreichende Kooperationen mit hiesigen Unternehmen, welche die Römer-Thermen unterstützen, aber auch von den Angeboten der Therme profitieren können. So können die Unternehmen für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern attraktive Konditionen vereinbaren und damit zur Gesunderhaltung beitragen.

„Wir möchten persönliche, innovative und attraktive Angebote für die Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Breisig, der Verbandsgemeinde Bad Breisig und den Nachbarkommunen schaffen“, lautet das Ziel des Thermen-Geschäftsführers.

ROB

Die Römer-Thermen sollen ein Treffpunkt für alle Alterrsklassen werden. Foto:ROB

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