HVV-Ausflug in die Römerzeit
Römerbergwerk und Antike Technikwelt
Auf den Spuren der Römer
Buschhoven/Plaidt. Der zweite Jahresausflug des Heimat- und Verschönerungsvereins Buschhoven (HVV) führte in das Römerbergwerk in Plaidt: Auf den Spuren der Römer, nur eine halbe Stunde entfernt!
Die Führung durch den römischen Tuffsteinbruch bei Plaidt-Kretz eröffnete den Buschhovenern, die unmittelbar am Römerkanal und quasi auf „römischem Boden“ wohnen, dennoch eine ganz neue Welt: Hier bauten römische Soldaten 200 Jahre lang ab der Jahrtausendwende ihr Material für die Weihealtäre und Grabmale ab. Dass das die römischen Soldaten waren und nicht etwa Sklaven, das ist an Hand von Steingravuren eindeutig nachweisbar. Das größte römische Untertage-Abbaugebiet für Tuffstein nördlich der Alpen ist in vielen Details original erhalten, die mehrere Meter mächtige Tuffschicht stammt aus der Explosion des Laacher-See-Vulkans vor etwa 10.000 Jahren.
Im Freigelände ist die „antike Technikwelt“ ausgestellt: An der Marmorsäge von Ephesus, der Drehbank zum Bearbeiten der Säulen, dem Steinkran und dem Brennofen kann man unter anderem sehen, wie die Römer ihre Steine bearbeitet haben. Und der ein oder andere Teilnehmer durfte sogar seine technischen Fähigkeiten an den Nachbauten der römischen Geräte ausprobieren.
Der ein oder andere Teilnehmer durfte sogar seine technischen Fähigkeiten an den Nachbauten testen.
