Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Kottenheimer Karnevalsgesellschaft steuert auf den närrischen Höhepunkt zu

Rosenmontagszug soll auch ohne Prinz oder Prinzessin unvergesslich werden

Bunter Lindwurm schlängelt sich ab 14:11 Uhr durch den Ort – Aufstellung an der Ecke Hausener Straße/Antoniusstraße

15.02.2020 - 08:34

Kottenheim. Fünf Damensitzungen sind absolviert, am vergangenen Samstag hob sich zum fünften und letzten Mal in der Session 2019/2020 der Vorhang im prächtig dekorierten Kottenheimer Bürgerhaus. Sitzungspräsident Klaus Haag führte durch die sechsstündige Sitzung, womit der traditionelle Saalkarneval sein Ende fand. Über 200 Aktive und Helfer hatten in den vergangenen Wochen den jeweils knapp 520 Besuchern ein Programm der Superlative geboten. Nach der Damensitzung ging es mit einer After-Show-Party im Foyer des Bürgerhauses und der beliebten „Nach(t)sitzung“ im Jugendheim weiter. Nunmehr steuert die Kottenheimer Karnevalsgesellschaft (KKG) unter ihrem Vorsitzenden Marc Bell-Schäfgen auf die Festtage der fünften Jahreszeit zu. Von Schwerdonnerstag, 20. Februar, bis Veilchendienstag, 25. Februar, geht in der Karnevalshochburg der Vordereifel die Post so richtig ab – in diesem Jahr auch ohne Prinz, Prinzessin oder Prinzenpaar.


Programmübersicht für den persönlichen närrischen Kalender


Schwerdonnerstag, 20. Februar: Die „Kotteme Mädche“ veranstalten ab 18:11 Uhr im Gasthaus „Zum Adler“ schon zum achten Mal einen Bunten Abend mit karnevalistischen Einlagen.

Karnevalssamstag, 22. Februar: Seit dem 11. November des vergangenen Jahres sind in Kottenheim vor allem die Farben Rot, Weiß und Blau anzutreffen. Ob auf Fahnen, als Fensterdekorationen oder auf den Uniformen der Gardisten: Diese Farbkombination ist allgegenwärtig und dabei zugleich auch Namensgeber für eine der bekanntesten Karnevalsveranstaltungen der Region. Das Kottenheimer Bürgerhaus erstrahlt ab 19:11 Uhr im bunten Scheinwerferlicht und öffnet den Jecken aus nah und fern die Tore zur Rot-Weiß-Blauen Nacht der Prinzengarde. Mit Kostümprämierungen, einer Tombola, Tanzdarbietungen, karnevalistischen Einlagen und natürlich der Livemusik der Band „Pink Champagne“ kommt auf die zahlreichen Besucher ein unvergesslicher Abend zu. Karten sind erhältlich unter www.kottenheimer-kg.de, im „Blumentopf“ in Kottenheim, im Hotel „Zur Post“ in Welling, über die diversen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional und an der Abendkasse.

Karnevalssonntag, 23. Februar: Nach einem kurzen Umzug der Rekruten durch das Dorf findet um 12:11 Uhr am „Geburtsort der Kotteme Fasenacht im Ale Haff“ die Musterung der Prinzengarde statt. Am Nachmittag kommt der karnevalistische Nachwuchs beim Kinderball auf seine Kosten. Das Bürgerhaus ist bei freiem Eintritt bereits ab 15:11 Uhr geöffnet, für Eltern und Kinder stehen nicht nur Kaffee, Kuchen und Waffeln, sondern auch Würstchen und Pommes bereit. Bei Musik vom Band können die jüngeren Karnevalisten schon mal das Tanzen üben. Das karnevalistische Programm beginnt um 16:11 Uhr.

Rosenmontag, 24. Februar: Der Höhepunkt der Session wird natürlich der Rosenmontagszug sein, der um 14:11 Uhr in der Hausener Straße (Ecke Antoniusstraße) startet. Die zahlreichen Fußgruppen, Musikkapellen und Prunkwagen werden für ein farbenfrohes Spektakel und ein atmosphärisch großartiges Erlebnis sorgen. Zugverlauf: Burgstraße, Kirchstraße, Junker-Schilling-Straße, Von-der-Leyen-Straße, Bahnhofstraße, Mayener Straße, Keltenstraße, Antoniusstraße, Burgstraße, Schulstraße, Schulhof. Dort löst sich der Zug mit einem großen Finale auf. Die Hausener Straße wird von 8 bis 17 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt. Der Schulhof steht am Rosenmontag nicht als Parkplatz zur Verfügung, ebenso wenig wie die Straßen, durch die der Zug führt. Parkmöglichkeiten sind an der Tankstelle, am Friedhof und im Gewerbegebiet vorhanden.

Wer noch beim Rosenmontagszug mitmachen möchte, kann diese Gelegenheit beim Schopf packen. Aus organisatorischen und versicherungstechnischen Gründen wird darum gebeten, sich bei der KKG anzumelden. Alle Gruppen, ob regionale oder auswärtige, können sich bei Heinrich Schmitz unter der Telefonnummer (01 60) 97 31 35 00, bei Christian Lange unter der Telefonnummer (01 60) 1 03 77 71 oder per E-Mail an rosenmontag@kottenheimer-kg.de melden.

Nach dem Zugfinale auf dem Kottenheimer Schulhof geht es für junge Karnevalisten und Feierwütige nahtlos weiter, denn schon ab 14:33 Uhr öffnet am Rosenmontag das Jugendheim bei freiem Eintritt zur Nonstop-Rosenmontagsparty. Der Rosenmontagsball findet separat ab 19:11 Uhr (Einlass ab 18:11 Uhr) im Bürgerhaus statt. Dort gibt es den klassischen Karnevalsball mit Tanzmusik von „Pink Champagne“.

Aschermittwoch, 26. Februar: Im Gasthaus „Zum Adler“ steht ab 19:11 Uhr für alle Karnevalisten und Nicht-Karnevalisten das abschließende Heringsessen auf dem Programm.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

54. Kasernensturm unter veränderten Bedingungen

Kaserne in Rheinbach von Narrenschar kampflos erobert

Rheinbach. Der Standortälteste der Rheinbacher Kaserne, Brigadegeneral Ralf Hoffmann und seine Unterstützer Kanonier Stabfeldwebel Stefan Kresse, der Kommandeur des Zentrum Cyber-Operation (ZCO) Oberst Christian Pawlik und Betriebsleiter BWI, Andreas Burow hatten beim 54. Kasernensturm hinter dem Kasernentor aufgerüstet. mehr...

Wanderweg „Vulkan- und Panoramaweg“ im Brohltal

Sicher unterwegs am Teufelsberg

Burgbrohl. Der alpine steile Aufstieg am Teufelsberg mit seinen Highlights „Teufelknochen“, „Viaduktblick“ und der Aussichtsplattform „Teufelsberg“ mit Gipfelbucheintragung ist nach mehreren Reparatur- und Wegearbeiten ab 1. März wieder für alle Wanderer geöffnet. mehr...

Weitere Berichte
Elin im Bann der Zäune

Adenauer Suchhunde im Einsatz: auf der Suche nach einer verlorenen Spürnase und Artgenossin

Elin im Bann der Zäune

Adenau. Ein Suchfall der besonderen Art erwartete uns dieses Mal an der Ahr. Die junge Mischlingshündin „Elin“ ließ sich beim alltäglichen Spaziergang dazu hinreißen, einem flüchtenden Reh hinterher zu spurten. mehr...

Politik
Sport
Turmspringer punkten bei Landesmeisterschaften

Turngemeinde Oberlahnstein

Turmspringer punkten bei Landesmeisterschaften

Lahnstein. Sieben Sportler der Turngemeinde Oberlahnstein nahmen an den Landesmeisterschaften im Kunst- und Turnspringen teil. Die üblicherweise in Mainz stattfindenden dreitätigen Wettkämpfe mussten dieses Jahr wegen Umbaus des Unibades nach Trier verlegt werden. mehr...

Zwei Sechs-Punkte-Spiele warten

Fußball-Bezirksliga Mitte, SG Elztal

Zwei Sechs-Punkte-Spiele warten

Gering. In einer vorgezogenen Partie des 18. Spieltags der Fußball-Bezirksliga Mitte erwartet die SG Elztal am Freitag, 28. Februar die SG Hausbay-Pfalzfeld. Die Begegnung wird zu einer eher ungewöhnlichen Zeit um 20.30 Uhr auf dem Rasenplatz in Gering angepfiffen. mehr...

Ausgezeichneter Trainer

Sascha Müller erhält DTB-Trainer-Award

Ausgezeichneter Trainer

Koblenz. Im Rahmen der diesjährigen Koblenz Open wurde der Verbandstrainer des Tennisverbandes Rheinland Sascha Müller mit dem DTB-Trainer-Award 2020 für außergewöhnliche Leistungen im deutschen Tennissport ausgezeichnet. mehr...

Wirtschaft
Aktienhandel – für Anfänger und Profis

Aktienhandel – für Anfänger und Profis

„In Aktien zu machen“ – das ist gar nicht so einfach, wie der Satz vielleicht klingen mag. Experten raten Anfängern im Aktienumfeld dazu, sich zunächst im Umfeld der DAX-30-Werte zu orientieren und hier... mehr...

Ein familiäres
Fachunternehmen mit Erfolgskonzept

- Anzeige -Die Firma Gelenkirch

Ein familiäres Fachunternehmen mit Erfolgskonzept

Asbach. Die Firma Industrietortechnik Gelenkirch wurde im Jahre 1986 von Manfred Gelenkirch gegründet. Zunächst mit einer Handvoll Mitarbeitern montierte der Seniorchef noch selbst mit. Denn… „Die Löcher... mehr...

 
Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Was halten Sie von einem generellen Rauchverbot in der Öffentlichkeit?

Ich bin dafür.
Nein, sowas geht zu weit.
Mir egal.
634 abgegebene Stimmen
aktuelle Beilagen
 
Kommentare
Jochen Seifert:
Müntefering hat Recht: „Macht die Kommunen stark“ Franz Müntefering hat beim Jahresempfang der SPD in Sinzig etwas Wahres gesagt: „Macht die Kommunen stark!“ und dazu dann die Aufforderung die Angebote zu verbessern, unter anderem auch die Versorgung der älteren Mitbürger. Eine Antwort seitens der Kreis-SPD darauf gibt es nicht. Genauso verhält sie sich im Rahmen der Kreis - Haushaltsberatungen, wenn es darum geht, Landeszuschüsse anzufordern, die das Land den Kommunen nicht weiterleitet bzw. vorenthält. Das „Starkmachen“ der Kommunen wird bei dieser Landesregierung nicht funktionieren. Das hat selbst der Landesrechnungshof unterschwellig eingesehen. Vielleicht prüft er ja zukünftig auch die Haushaltswirtschaft der Landesregierung, so die Deutung einer Aussage in einem Schreiben an die FWG. Auch die Neueinstellung eines Direktors/Direktorin beim Landesrechnungshof, mit der Aufgabe zur Prüfung der Haushalts- und Wirtschaftsführung des Landes, könnte ein Zeichen sein. Noch besser wäre es jedoch, wenn die Kreis-SPD mal eigenständig in Mainz vorspricht und Verbesserungen anmahnt. Sie hat ja jetzt einen Anlass. Jochen Seifert, Fraktionssprecher der FWG im Kreistag Ahrweiler

Vortrags- und Diskussionsabend

Stefan Knoll:
Ganz schlimm, was Demos e.V. auf Facebook über die Machenschaften der AfD im Westerwald aufdeckt. Bei der AfD im Westerwald findet man Rassismus und Antisemitismus. Ganz übel.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben:
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.
Karsten Kocher:
Und heute berichtet DEMOS e.V. auf Facebook über einen weiteren schlimmen Vorfall bei der AfD Westerwald. Der Rechtsextremismus feiert fröhliche Urständ bei der AfD Westerwald.
B. Roß:
Hoffentlich werden dann auch wenigstens die Bäume abrasiert. Die sind sowieso den Radfahrern nur im Weg und wenn man sich die mal genau anschaut, sind die sicher auch krank. Derartige Bäume sind nämlich immer krank - das weiss man.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.