Silvesterritt in Hausen
Ross und Reiter verabschiedeten das alte Jahr
Eine wunderschönen Tradition folgend wurde heute Morgen im Mayener Stadtteil Hausen das alte Jahr mit den Silvesterritt verabschiedet. Vorangegangen war die Segnung von über 30 Pferden und Hunden durch Dechant Matthias Veit.
Die Tradition des Silvesterritts in Hausen gibt es schon seit fast siebenhundert Jahren und sie erinnert an den Schutzpatron der Pfarrkirche im Mayener Stadtteil, den heiligen Papst Silvester. Silvester wurde vor 1699 Jahren, also im Jahr 314, zum Papst ernannt. Sein Name kommt von dem lateinischen Wort „silva“. Es bedeutet Wald. Silvester heißt Waldmann, wegen seiner Verbindung zur Natur ist er auch Patron für die Haustiere und eine gute Ernte. Weil Papst Silvester I. am 31.Dezember 355 verstarb, wurde er auch Schutzheiliger für den Jahreswechsel. Mittlerweile benutzen die Menschen den Namen „Silvester“ aber nicht nur für den Tag, sondern auch für das Fest zum Jahreswechsel: die Silvesterfeier.
Nach den Gebeten und der Segnung von Ross und Reitern saß Dechant Veit gekonnt und souverän im Sattel auf und meisterte mit "Emma" den dreimaligen Ritt um die Pfarrkirche, bis er im Anschluss die traditionelle Messe in der Pfarrkirche zu Ehren des Kirchenpatrons St. Silvester zelebrierte, denn auch der Segen für die Gottesdienstbesucher durfte nicht fehlen.
