Seniorenarbeitskreis der IG BCE
Rote Rosen zum Weltfrauentag
Bendorf. Es bleibt noch viel zu tun bis die Gleichberechtigung der Frauen erreicht sei, so die Vorsitzende der Gewerkschaftssenioren Hedi Schenk, zum Internationalen Frauentag.
Als Beispiel nannte sie, dass noch immer Frauen in den Chefetagen Einzelerscheinungen seien, noch immer verdienen Frauen bei gleicher Tätigkeit, bis zu einem Drittel weniger als Männer, noch immer schränken Staat und Kirche die selbstbestimmten Rechte hinsichtlich Schwangerschaft ein, noch immer haben Mädchen zwar die besseren Schulnoten, aber die meisten Firmen, bevorzugen bei der Einstellung Männer.
Nach wie vor, so Hedi Schenk in ihrer Ansprache, haben vor allem Frauen die Belastungen zu tragen, wenn sie Mutterschaft und Familie mit beruflichem Einkommen vereinbaren wollen.
Um die Gleichstellung der Frauen zu erreichen, müssten vorherige stete Strukturen aufgebrochen werden.
Zur Geschichte des Frauentags sagte Hedi Schenk, dass Frauen aus der deutschen Arbeiterbewegung, wie Clara Zetkin und Andere schon Mitte des 19. Jahrhunderts die Gleichberechtigung der Frauen forderten, die aber von den Regierenden immer abgelehnt wurden. Mit reichlichem Beifall belohnten die zahlreichen Kolleginnen und Kollegen der Versammlung, die Ausführungen von Hedi Schenk.
Pressemitteilung
BCE Gewerkschaftssenioren