Allgemeine Berichte | 07.01.2016

Entsendungsgottesdienst in Rheinbach zur 58. Aktion Dreikönigssingen

„Rspekt für dich, für mich, für andere“

Hoffnung auch für die zahllosen Flüchtlingskinder in Deutschland und der Welt

Wie überall in den Gemeinden empfingen auch die Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin in Rheinbach Gottes Segen für ihre Mission.Stein

Rheinbach. Auch in diesem Jahr beteiligten sich wieder mehr als 300.000 Sternsinger an der 58. Aktion Dreikönigssingen. Im Mittelpunkt stand dabei der Respekt: „Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere - in Bolivien und weltweit“, hieß das Leitwort der 58. Aktion Dreikönigssingen, das aktuelle Beispielland ist in diesem Jahr Bolivien. 1959 erstmals initiiert, ist das Dreikönigssingen zwischenzeitlich zur größten Solidaritätsaktion geworden, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. 45,5 Millionen Euro wurden 2015 gesammelt. Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion mehr als 1.600 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden. Zweifellos erhielt die Aussendung der Sternsinger in diesem Jahr ihre besondere Prägung durch die zahllosen Flüchtlingskinder in Deutschland und in der Welt. Mehr als 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht und auf der Suche nach einem sicheren Ort. Die Hälfte der Flüchtlinge sind Kinder. Mit den Spenden, die die Sternsinger in diesem Jahr sammeln, werden Flüchtlingskinder konkret unterstützt, etwa bei einem Projekt für syrische Flüchtlingskinder im Libanon. Aber auch direkt vor der Haustür in der Gemeinde wurden die Sternsinger begrüßt und in den Flüchtlingsunterkünften willkommen geheißen. In 12.000 Pfarrgemeinden kamen die Sternsinger als Botschafter der Hoffnung in die Häuser. In der Pfarrgemeinde St. Martin in Rheinbach wurden die Sternsinger in einem Entsendungsgottesdienst für ihren Einsatz in der Gemeinde gesegnet. Die Heilige Messe in der Pfarrkirche St. Martin wurde von Pfarrer Dr. Norbert Maas im Beisein von Pfarrer Hermann-Josef Zeyen und Pfarrer Milongo Thibault gehalten. Er begrüßte die Anwesenden und insbesondere die Sternsinger. Maas, selbst einmal Sternsinger gewesen, stimmte die kleinen Könige auf ihren Auftrag als Hoffnungsbringer ein. Unter der musikalischen Mitwirkung der Band „S.MarTeens“ wurde die Entsendung mit dem Lied „Hoffnung“ von Gaba Mertins eröffnet. Mit Gottes Segen für ihre Mission machten sich die Sternsinger in den Pfarrgemeinden in Rheinbach und Meckenheim auf ihren Weg. An vielen Haustüren, an Wänden und an vielen weiteren Orten kann man nun wieder das „20*C+M+B+16“ lesen. Die Sternsinger schrieben den Segensspruch „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus) an die Türen. Mit ihrem Motto machten die Sternsinger überall in Deutschland darauf aufmerksam, wie wichtig Respekt im Umgang der Menschen miteinander ist und wie sehr der Mangel an Respekt zu Ausgrenzung, Missachtung und Diskriminierung führt.

Wie überall in den Gemeinden empfingen auch die Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin in Rheinbach Gottes Segen für ihre Mission.Foto: Stein

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