Allgemeine Berichte | 14.12.2020

Kolpingfamilie Gladbach

Rückblick auf 2020

Gladbach. „Kein Jahr wie jedes andere und hoffentlich für uns alle ein einmaliges Erlebnis“, so fasst Vorstandsmitglied Peter Maxein das Jahr 2020 für die Kolpingsfamilie Gladbach zusammen. Die Corona Pandemie und die damit verbundenen Auflagen und Beschränkungen haben auch die Kolpingarbeit vor Ort in Gladbach ordentlich durcheinandergebracht.

Dennoch blickt der Vorstand nicht unzufrieden auf das vergangene Jahr. Waren im Frühjahr noch alle geplanten Veranstaltungen abgesagt worden, so konnten die Sommer- und Herbstmonate trotz allem genutzt werden, um Mitgliedern und Interessierten Angebote zu machen.

So wurde ein Freiluft-Theaterabend in Kooperation mit der Freien Bühne Neuwied organisiert oder ein Familienwochenende zum Don-Bosco-Haus nach Jünkerrath durchgeführt.

Im Frühjahr war die traditionelle Wallfahrt des Kolpingbezirks Kunostein zur Klosterruine Hausenborn noch genauso ins Wasser gefallen, wie das alljährliche Grillfest von Kolpingfamilie und den DPSG Pfadfindern in Gladbach. Stattdessen pilgerten Pfadfinder und Kolping im Oktober gemeinsam nach Hausenborn mit anschließendem Beisammensein am Spielmanns Heiligenhäuschen. Die Einnahmen des Theaterabend sowie der Wallfahrt nach Hausenborn gingen an Projekte zur Bolivienpartnerschaft des Bistums Trier. Ebenfalls im Oktober lud die Kolpingsfamilie zu einem Wortgottesdienst in der Gladbacher Marienkirche mit anschließendem Kinoabend im angrenzenden Pfarrheim für Kinder und Jugendliche. „Für alle Veranstaltungen waren Hygienekonzepte, Kontaktlisten und Abstandregelungen einzuhalten. Keine ganz leichte Aufgabe, aber es lohnt sich,“ zeigt sich Maxein überzeugt. Dies zeigte sich auch bei den Planungen für die Feier des St.-Martin Gedenktages. Der traditionelle Umzug, der seit Jahren von der Kolpingfamilie Gladbach in enger Kooperation mit vielen anderen Vereinen und Gruppierungen organisiert wird, war in 2020 nicht möglich. Stattdessen wurde in die Marienkirche ausgewichen. Unter Leitung von Gemeindereferentin Anne Basten konnten so an zwei zeitversetzen Veranstaltungen dem Heiligen Martin in einem stimmungsvollen Lichterfest mit vielen Familien gedacht werden.

Auch wenn die Angebote gut angenommen wurden, hofft der Kolpingvorstand, dass das Jahr 2020 mit Blick auf die Corona Pandemie einmalig bleibt und im kommenden Jahr wieder mehr Begegnung stattfinden kann

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