Allgemeine Berichte | 17.07.2024

Stadtradeln: Koblenz bestätigt Rekordergebnis

Rund 77 Tonnen CO2 konnten vermieden werden

Ziehung der Lose vor dem gespannten Publikum. Foto: FOTOGRAFIE Olaf Schepers

Koblenz. Die Stadtradeln-Kampagne in Koblenz ist erfolgreich beendet. In drei Wochen, in denen möglichst viele Alltags- und Freizeitkilometer mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückgelegt werden sollten, wurden insgesamt 460.927 Radkilometer erreicht. Das entspricht einer CO2-Vermeidung von umgerechnet rund 77 Tonnen. Damit konnte Koblenz das Rekordergebnis aus dem Vorjahr mit 466.005 Kilometern trotz des teilweise wechselhaften Wetters bestätigen.

2.295 aktiv Teilnehmende in 131 Teams radelten gemeinschaftlich für ein besseres Klima und setzten damit ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz und die Radverkehrsförderung in Koblenz.

An der Spitze der Teamwertung gab es in diesem Jahr einen Wechsel. 261 Aktive des Gymnasiums auf dem Asterstein radelten mit insgesamt 41.982 km auf den ersten Platz, dicht gefolgt von dem Team der Stadtverwaltung Koblenz und dem Vorjahressieger Canyon Bicycles.

Mit dieser beeindruckenden Leistung konnte das Team vom Asterstein den Titel der fahrradaktivsten Schule im Wettbewerb Schulradeln vor der Integrierten Gesamtschule Koblenz und dem Eichendorff-Gymnasium erfolgreich verteidigen und sich den Wanderpokal für ein weiteres Jahr sichern. Darüber hinaus darf sich die Schule erneut über eine Geldzuwendung für ein ökologisches Projekt, gestiftet vom Klimaschutz e.V. freuen.

Die Ehrung der besten Teams und Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist im Spätsommer geplant. Alle Ergebnisse, sind unter stadtradeln.de/koblenz einsehbar. Darunter auch die Daten der RIDE-Heatmap, die visualisiert, wo und wie viel in Koblenz im Aktionszeitraum geradelt wurde.

Oberbürgermeister David Langner und Ralph Emmerich, Mitarbeiter des städtischen Radverkehrsteams und Koordinator der Kampagne, zeigten sich bei der Abschlussveranstaltung mit Verlosung der Preise im Rahmen der Koblenzer Klimaanpassungswoche auf dem Jesuitenplatz sehr zufrieden mit dem Verlauf und dem Ergebnis der Aktion. „Radfahren als wichtiger Baustein der Mobilitätswende liegt nach wie vor voll im Trend und gewinnt zum Nutzen aller Bürgerinnen und Bürger immer mehr an Bedeutung. Dies hat das fünfte Koblenzer Stadtradeln in Folge bewiesen“, so OB Langner.

„Erklärtes Ziel der Kampagne ist es, durch positive Akzente möglichst viele Menschen für das Fahrrad als bevorzugtes Verkehrsmittel zu begeistern. Dies ist am Beispiel des elfjährigen Mika hervorragend gelungen, der in drei Wochen stolze 416 km zurückgelegt hat und seit Beginn der Schulradeln-Aktion fast täglich seinen zehn km langen Schulweg eigenständig mit dem Fahrrad zurücklegt“, berichtete Ralph Emmerich nach der Preisverlosung, die Mika als „Glücksfee“ tatkräftig unterstützte.

David Langner und Ralph Emmerich bedankten sich bei Mika und allen Teilnehmern für ihr Engagement in den vergangenen Wochen und wünschen sich, dass auch nach der Kampagne möglichst viele Mitbürgerinnen und Mitbürger das Fahrrad für viele Alltagswege nutzen. Radfahren fördert die Gesundheit und trägt zur Verbesserung der Lebensqualität in Koblenz bei.

Ein weiterer Dank ging an die lokalen Förderer der Kampagne, die hochwertige Preise im Gesamtwert von über 9.000 Euro gestiftet haben. Die glücklichen Gewinner*innen der Verlosung werden per Mail in den nächsten Tagen benachrichtigt.

Das Radteam der Stadt Koblenz freut sich auf eine Neuauflage der beliebten Kampagne im nächsten Jahr. Der Zeitraum wird voraussichtlich im März 2025 bekannt gegeben.

Pressemitteilung der

Stadt Koblenz

Ziehung der Lose vor dem gespannten Publikum. Foto: FOTOGRAFIE Olaf Schepers

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Kommentare
17.07.202414:25 Uhr
Amir Samed

Es ist der Gesundheit förderlich wenn Menschen sich bewegen, so weit, so gut. Aber die Verminderung der CO2-Emissionen in Deutschland, England, Japan und USA wird durch das extreme Wachstum in Südostasien zunichte gemacht. Selbst wenn Deutschland seine gesamten CO2-Emisisonen auf Null bringen würde, würde dies allein durch das Wachstum in China in einem einzigen Jahr wettgemacht. Deutschland hat 2023 nur noch einen Anteil von 1,5 % an der CO2-Emission der Welt.

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